Posts Tagged ‘Ausbildung’

Kann eine Seminar-Saison schöner beginnen?

Dienstag, August 23rd, 2011

Großer Spaß und auch ein bisschen neu.

Gestern berichtete ich hier bereits über die schönen Seminarunterlagen. Neu!
Die Gruppe, das 3. Ausbildungsjahr ist auch ganz toll und zauberhaft und ich freue mich, die Mädels im nächsten Jahr wieder in den nächsten Seminaren zu treffen. Neu!  <– Wobei, hm, dieses Gefühl habe ich immer bei Ulla-Popken-Gruppen! :-)
Ich habe mal versucht, bei einer Informationseinheit, die von meiner Auftraggeberin, der Ausbildungsleiterin Ann Katrin Pniwczak von der Firma Ulla Popken, durchgeführt wurde, mit zu skizzieren. Neu!
Außerdem habe ich mein Teilnehmerstimmen-Buch zum 1. Mal eingesetzt und die Teilnehmerinnen haben es in bester Poesiealbum- Manier eingeweiht. Herrlich! Neu!

“Neu!” mag ich gerne!

Alles andere war eigentlich wie immer: lustig!

Hier ein paar Fotos:

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Grundsätzlich sind wir immer unter Zeitdruck, das ist nun wirklich nichts Neues… ;-)

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“Regeln und Rollen” wie immer…

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Cool, die neuen Figuren sind gelungen!

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Sowas, wie mein 1. Großes Bild. Ein Anfang,oder?

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Fotoshooting mit zufriedener Ausbildungsleiterin Ann Katrin Pniwczak

So kann’s bitte weitergehen! :-)

Die Grundstruktur von Online-Kursen

Mittwoch, September 22nd, 2010

Endlich ist es online: das 1. Video aus der Methodenserie, aus dem Videoblog, den apprenti-News, oder wie es auch immer heißen mag.

In diesem (leider) etwas länger geratenen Video geht es um die grundsätzliche Gestaltung von Online-Kursen. Wie wir es für aktivierendes Lernen als sinnvoll erachten.

Hinweise zu den Büchertipps aus dem Video. Beide Bücher sind absolut empfehlenswert. :-)

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Übrigens: Wenn Sie mehr über die Anwendung und Umsetzung von “M*A*S*T*E*R-haft trainieren” erfahren wollen, dann melden Sie sich doch einfach zu unserem Seminar an, das vom 4.-5. November 2010 in Braunschweig stattfindet. In der Seminarpauschale ist das TEP-Programm mit enthalten. Tolle Sache, oder?

Mehr Informationen dazu finden Sie hier: M.A.S.T.E.R.-Referenten-Training SPEZIAL HANDEL & VERTRIEB

Rezension: Tüte oder so was von Ulrike Sterblich oder: Pflichtlektüre für Verkaufstrainer

Sonntag, August 29th, 2010

Ein tolles Buch, ich habe Tränen gelacht. Ich will es rezensieren. Sollte ich die Rezension nun ins private oder ins geschäftliche Blog stellen? Ich entscheide mich für geschäftlich, da ‘Verkaufen’, ‘Kundenorientierung’ und ‘nervige Kunden’ Stichworte zu meinem Job sind.

„Haben Sie mal ne Tüte oder so was?” – Ulrike Sterblich versucht in ihrem Buch Antworten zu finden, was die Kunden wohl mit ‘oder so was’ meinen. Nimmt typische Kundenaussagen in Verkauf und Dienstleistung aufs Korn. Alltägliches, Kurioses und Ekliges fehlen hier nicht.
Dieses Buch sollten alle lesen, die irgendwie mit Kunden oder Gästen zu tun haben. Ich habe lange und sehr gerne im Verkauf gearbeitet und manchmal vermisse ich es auch. Kundenorientierung und Spaß am Verkaufen standen für mich immer im Mittelpunkt. Dennoch habe ich mich oft gefragt, wann es endlich mal ein Buch gibt, dass die „andere” Seite zeigt. Mal wirklich ‘blöden’ Kunden einen Spiegel vorhalten, damit klar wird, wie dämlich und unnötig schwierig manche Situationen sind, ohne dabei in eine verkäuferische Jammerspirale zu verfallen. Es als Verkäufer einfach mal rauszulassen. Auch mal den Kunden bloßstellen. Ja, das wäre toll! Diesem Buch gelingt dies. 
Die ‘Servicewüste-TV-Reportagen’ mit oft ‘bauernschlauen’ Angriffen auf alle, die im Verkauf oder in der Dienstleistung arbeiten, hält doch keiner mehr aus. Themen, wie „Feilschen”, „Mein gutes Recht als Kunde” machen die Situation nicht einfacher.

Einige Dienstleister verhalten sich falsch, dass weiß ich auch und es ärgert mich.
Dies weniger als Kunde, sondern vielmehr, weil es mir um den Ruf dieser Dienstleister geht. Ich finde es schade und schlussendlich wirkt es sich auf den Umsatz aus. Doppelt schade! Es gibt viel zu tun.

Doch wirklich gute Verkäufer nehmen die besten der dümmsten Kundenbeiträge mit in die Kantine und parodieren sie in der Mittagspause. Es folgt großes Gelächter, denn irgendwo muss man mit diesen Erlebnissen hin, damit man es nicht abends immer erst der Familie oder den Freunden erzählen muss, die oft ungläubig staunen. So kann man schnell wieder kundenorientiert ausgelassen und fröhlich seinen Job machen. Das hat mir immer wieder viel Kraft und Spaß an meinem Job gegeben. Als Trainerin fehlt mir das manchmal etwas, und ich genieße es, wenn meine Teilnehmer in den Verkaufstrainings die neuesten Anekdoten aus den Geschäften berichten. Manchmal bin ich geradezu süchtig danach. An einigen Beispielen kann man sogar auch prima trainieren.
Aktuell zeigt sich aber, dass es immer mehr Energie braucht, ein wirklich guter Verkäufer zu sein. Viele unterschätzen diesen Beruf leider. Schade für den Ruf, denn es ist ein toller Beruf, der viele Kompetenzen fordert.

Warum stelle ich dieses Buch in diesem Blog vor? Was können Trainer damit tun?
Dieses Buch ist notwendig für Trainer, die noch nicht so genau wissen, wie sie ihre krassesten Beispiele in gute Verkaufstrainings einbauen können. Ich arbeite im Verkaufstraining mit Theatermethoden und stelle zwischendurch schräge Situationen vor, die mir einfach damals passiert sind und zwischen dem gesamten ernsten Thema „Verkaufen” für Auflockerung sorgen. Ulrike Sterblich bringt einige der Situationen noch schneller auf den Punkt. Sie bringt mich dazu, meine Ideen noch konkreter zu skizzieren, um sie besser darzustellen. Einige der Situationen könnten aber notfalls auch mal aus dem Buch zitiert werden.

Dieses Buch ist außerdem für die Gruppe der Theorie-Verkaufstrainer, diese, die selbst niemals im Verkauf oder einer Dienstleistung aktiv waren und die Realität nur aus der Kundensicht kennen. Diese Verkäufer-Realität kann man sich hier prima anlesen. ;-)
Denn nur mit vorgegebenen, wünschenswerten Verhaltensweisen kann man kein authentisches Verkaufstraining gestalten.

Ulrike Sterblich zeigt, wie es in der Dienstleistung ist.
Am Ende schreibt sie versöhnlich, dass den Verkäufern aber etwas wirklich Unterhaltsames fehlen würde, wenn es nicht die schrulligen Kunden gäbe, oder die „hohlraumversiegelten Vollkoffer”, wie sie sie nennt. Da muss ich ihr wirklich zustimmen. ;-)

KAUFEN – LESEN – WEITERSAGEN.

Auf dem Weg zur Azubi-Online-Akademie – Heute: Wozu soll das gut sein?

Sonntag, April 25th, 2010

Onlien Trainer Einzelhandel

Aktuell arbeiten wir an der Gestaltung aktivierender Online-Kurse für Auszubildende. Zunächst mit dem Schwerpunkt Prüfungsvorbereitung. In der Folge steht aber auch eine komplette Online-Begleitung, während der gesamten Ausbildung.

Seit einigen Jahren beschäftigt mich das Thema schon. Ich habe mich immer wieder zurückweisen lassen, mit den Totschlag-Argumenten:

„Das geht nicht! Unsere Azubis haben keine PCs und sind nicht online. Ach, unser Betriebsrat findet es sicher nicht gut. Wir können unseren Azubis keine PCs kaufen!“

Klar, das sind das immer noch Argumente. Mittlerweile verfehlen sie ihre Wirkung auf mich, spätestens seit sich meine Kontaktlisten auf Facebook, XING und MeinVZ auch mit ehemaligen oder aktuellen Azubi-Teilnehmern füllen. Wie soll DAS denn gehen, wenn niemand von denen einen Computer hat und online ist? ;-)
Auf diesem Weg habe ich in den letzten Tagen auch einigen Teilnehmern auf Facebook und MeinVZ zusätzliche Fragen zur Prüfungsvorbereitung beantwortet, zusätzliche Materialien zur Verfügung gestellt oder einfach Mut gemacht. Es geht also, scheinbar ist der Wunsch, sich zu vernetzen mittlerweile sehr stark ausgeprägt. Eine perfekte Grundlage für das Lernen online. Besser geht‘s nicht.

Was passiert in der Praxis?
Nehmen wir mal an, es gibt im Unternehmen X ein bis maximal zwei Präsenzseminare pro Ausbildungsjahr, in denen sich die Auszubildenden austauschen und gemeinsam aktiv lernen können.

In der Zeit dazwischen erledigen sie ihren Job im Verkauf. Sie erledigen (vielleicht)  auch mal schnell zwischendurch ihre Vor- und Nachbereitungsaufgaben.

„Ja, das Seminar, das war toll! Wir haben viel gelernt, aber mein Chef und meine Kollegen interessiert das nicht. Schade. Die Unterlagen, die ich mir ansehen soll, um Theorie und Praxis zu verknüpfen, die kann mein Chef auch nicht erklären. Ich würde ja die Frau Y aus der Personal-entwicklung anrufen, aber ich trau‘ mich nicht, weil ich Angst habe, dass mein Chef dumm dasteht und außerdem ist sie viel unterwegs. Warum soll ich sie auch ewig wegen so‘ner Kleinigkeit anrufen? Ich warte lieber bis zum nächsten Treffen oder sage gar nichts…usw.“

Klar, da kann auch der motivierteste Azubi nur resignieren. Im nächsten Seminar arbeite ich als Trainerin oft gegen eine besondere Form der ‘Amnesie’: „Nee, das haben wir aber noch nicht gemacht!“ – So? Womit haben wir denn das letzte Seminar bestritten? Die geschilderte Situation erlebe ich trotz unterschiedlichster Tools zur Transfersicherung. Auch für die betreuenden Personalentwickler und Ausbildungsleiter ist dies oft frustrierend. Die Unternehmen besitzen ein weit verteiltes Filialnetz, mit jeweils nur wenigen Auszubildenden. Neben anderen vielfältigen Aufgaben ist die Betreuungszeit für Ausbildung knapp.

Der Einsatz von eLearning ist in diesem Fall weder Voodoo noch andere Zauberei, die diese Probleme abstellt. Aber: Es ist auch nicht der Auftrag des Trainers, diese Probleme zu lösen. Natürlich kann man darauf hinweisen, Beobachtungen schildern. Wenn der Trainer nicht explizit den Auftrag erhält, die Problemlösung im Unternehmen zu begleiten, dann lautet der Auftrag anders:

„Machen Sie unsere Azubis fit in den Bereichen, die wir selber nicht leisten können. Sie sind der Lernbegleiter für unsere Auszubildenden, der Theorie und Praxis verknüpft. Sie kennen sich aus, Sie wissen, was zu tun ist! Am Ende steht die Prüfung und die soll mindestens mit ,gut‘ abgeschlossen werden.“

Jawoll, soweit, so gut! Machen wir! Dabei hilft uns eLearning auf unsere Art. Mit ebenso aktivierenden Methoden, wie wir sie auch in unseren Seminaren einsetzen.

Welchen Nutzen haben die Kunden von apprenti durch das zusätzliche Online-Angebot?

  • Personalentwickler haben während der gesamten Ausbildungszeit intensiven Kontakt zu den Auszubildenden, ohne dass zusätzliche Reisekosten und Reisezeiten entstehen –> Mehr Zeit für Gespräche!
  • Unser Lern-Management-System bietet permanente Tools zur zeitnahen Lernerfolgskontrolle.
  • Der Postversand von Unterlagen entfällt: Prüfungsfragen, Arbeitsaufträge, Lerntagebücher, alle Unterlagen werden zusätzlich zur Erstausstattung jeweils aktualisiert und online zur Verfügung gestellt.

Welchen Nutzen haben die Auszubildenden von diesem zusätzlichen Online-Angebot?

  • Die Auszubildenden
    • können frei entscheiden, wann genau sie den Stoff lernen oder wiederholen möchten.
    • können ihre Lernzeit frei einteilen.
    • arbeiten in Kleingruppen an Lernprojekten, die die Verknüpfung von Theorie und Praxis detailliert ermöglichen.
    • können sich gegenseitig Fragen beantworten und sich gegenseitig helfen.
    • erhalten schnelle Antworten auf Fragen zwischendurch, vom Online-Trainer, PE‘ler, anderen Experten.
    • lernen ebenso spielerisch und aktiv, wie in unseren Präsenztrainings
    • können ihren Lernfortschritt selbst jederzeit mit Testfragen kontrollieren, sooft sie möchten.

Neben den Auszubildenden (Verkäufer und Kaufleute im Einzelhandel) übernehmen wir auch die Begleitung von Handelsassistenten. Schwerpunkt: Informationen, worauf es z.B. bei der Beantwortung offener Prüfungsfragen ankommt und die Umsetzung handlungsorientiertes Lernens.

Wenn Sie dazu mehr wissen wollen, dann nehmen Sie gerne Kontakt!

Der Fluss der Ausbildung – Zielfindung und Reflexion

Mittwoch, Februar 17th, 2010

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In der letzten Woche habe ich versprochen, etwas genauer auf diese Übung einzugehen. Ich setze diese Übung oft zu Beginn der Ausbildung ein. Wenn ich mich recht erinnere, dann habe ich Sie mal aus der Spielesammlung  Ludus & Co. von Axel Rachow entnommen.

Einstieg:
„Zu Beginn Ihrer Ausbildung haben Sie sich Ziele gesetzt. Welche der selbst gesetzten Ziele haben sie bereits umgesetzt? Welche nicht? Legen Sie bitte jetzt Ihr Augenmerk auf die Dinge, die sie noch nicht (oder nur zum Teil) umgesetzt haben.

Was sind dafür Ihre Stolpersteine? Betrachten Sie dabei nur Ihre eigenen Stolpersteine, die Sie selbst zu verantworten haben, nicht die Dinge, die in der Verantwortung Ihrer Ausbilder liegen!”
–> Anleitung auf ein FC schreiben. Jeder TN schreibt drei Stolpersteine jeweils auf eine Karte.

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“Ich teile Sie jetzt in zwei Gruppen ein. Jede Gruppe arbeitet an einem Flusslauf, der hier mit Klebeband auf den Fußboden geklebt ist. Dieser Flusslauf enthält Einkerbungen, wie bei einem echten Flusslauf. An einigen Stellen wird der Fluss breiter, an anderen Stellen wird der Flusslauf wieder viel enger. Zum Ende verengt sich der Fluss sehr stark. Vielleicht ist er an einigen Stellen sogar tiefer oder flacher? Wofür stehen alle diese Einkerbungen, wenn Sie den Flusslauf  oder Ablauf Ihrer Ausbildung betrachten?”

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Die TN sollen diskutieren und erarbeiten, was diese Einkerbungen für sie in Bezug auf ihre Ausbildung bedeuten.
“Nutzen Sie die unterschiedlichsten Materialien hier im Raum. Hier auf dem Tisch finden Sie Postkarten. Nutzen Sie die Klebezettel zusätzlich für eigene Ideen und Zeichnungen.”

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–> Auswertung im Plenum. Unterschiedliche Möglichkeiten, d.h. kurze Diskussion, dann eigene Zielvereinbarung formulieren. Es ist auch noch mal ein Exkurs zum Thema “Zielfindung” möglich. Ich lasse die Teilnehmer im Anschluss auch gerne einen Brief an sich selbst schreiben, den ich ihnen dann zu einem späteren Zeitpunkt zusende: Um die Erreichung welcher Ziele möchte ich mich wie und bis wann kümmern? Wie werde ich die Umsetzung kontrollieren? Was gönne ich mir, wenn ich das Ziel/ die Ziele erreicht habe?

Mein Fazit: Zwar gehört die Übung nicht zu meinen Lieblingsübungen, denn ich mag es einfach laut und aktiver, doch die Wirkung der Übung ist immer wieder sehr intensiv und auch mit wenig Material und doch anschaulich anzuleiten. Einfach mal ausprobieren und hier kommentieren. :-)

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Seminar-Marathon: Woche 5

Mittwoch, Februar 10th, 2010

Hatten Sie schon mal ein Déjà-vu? Als Trainerin mit festen Schwerpunkten kommt das schon mal häufiger vor. Klar, dass jedes Seminar anders ist, aber die Grundstruktur und die fachlichen Informationen bleiben. Hier also ein paar Eindrücke vom Seminar “Der Einzelhandelsbetrieb” (s. auch “Seminar-Marathon: Woche 3″).

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Haben Sie schon mal gesehen, dieses Bild? Klar, in Woche 3, aber haben Sie auch das neue Datum gesehen?

Auch hier wieder der Punkt mentale Vorbereitung:
1. Erwartungen & Befürchtungen
2. Regeln für die Zusammenarbeit
Auf beide Punkte möchte ich nicht verzichten.

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Mir gefallen die Formulierungen: “Darauf freue ich mich” und “Das sollte hier nicht passieren” einfach besser, als “Erwartungen & Befürchtungen”. Was denken Sie?

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Die Auszubildenden kennen sich noch nicht, für die gute Zusammenarbeit hier eine meiner Lieblingsübungen zur Verbindung der Teilnehmer:

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Zielfindung mit Hilfe des “Ausbildungsflusses”. Lesen Sie in den nächsten Tagen mehr über diese Methode. Hier ein kurzer Eindruck über Ängste und Erfreuliches in Bezug auf die Ausbildung.

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Die größte Angst von Azubi und Ausbilder. Hm, man könnte sicher etwas dagegen tun… präventiv… ;-)

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Besser lesbar noch mal der olle Baum *gähn* aber schön:

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Jetzt geht’s hinein in einen vollen Theorietag:

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Zum Seminar gehört auch das Thema Konkurrenzbeobachtung. Die Teilnehmer machen unterschiedliche Erfahrungen mit Mitbewerbern am Seminarort. Mysteriös wird hier geshoppt.

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Jetzt habe ich wirklich mittlerweile Spaß daran, die FlipCharts zum Thema “Ordnung & Sauberkeit” ordentlich zu verhunzen. ;-)

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Eine intensive Auswertung rundet diese Aktion ab. Rückblickend muss ich sagen, dass die Auszubildenden sehr kritisch waren und viele Erkenntnisse zusammengetragen haben. Mir haben die Auswertungen und Präsentationen in dieser Gruppe sehr gut gefallen.

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ACHTUNG! DER SEMINARWAHNSINN IST AUSGEBROCHEN!

Bei Teilnehmern: Wildes Memory heißt hier die Devise, warum eigentlich nicht?

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Bei Trainerin und der anwesenden Personalentwicklerin: Wir spekulieren auf das Abendessen. Durch die häufige Anwesenheit im Seminarhaus, mit vielen Speise-Wiederholungen, kommt es zu Szenen, wie dieser…

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… leider haben wir uns beide vertippt: Es gab Kartoffelsuppe! Schade!
Merke: Speisepläne können doch variabler sein, als man es in Seminarhäusern vermuten mag. Dabei hatte ich mich schon so auf die Lasagne gefreut… :-)

Mehr zu diesem Seminar lesen Sie hier im März, denn dann folgt die 3. Gruppe zu diesem Thema. Vielleicht erfahren Sie auch etwas zum aktuellen Speiseplan?!?

#TrainerQuickie-Wiederholung Nr.7: Denk&Schreib

Dienstag, Februar 9th, 2010

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Eine wirklich gute kurze Wiederholung, inkl. Feedback für den Trainer. Funktioniert sehr gut, z.B. auch als Wiederholungsquickie vor der Pause:

Denk&Schreib: Denken Sie an Material, das Sie soeben entdeckt haben. Schreiben Sie auf eine Seite einer Moderationskarte einen wichtigen Satz, der diese Information zusammenfasst. (5′)

Ich habe die Übung nach einer Theorieeinheit kurz vor der Pause eingesetzt und diese Übung eingeleitet mit: “Bevor Sie jetzt in die Pause gehen,…”

Seminar-Marathon: Woche 4

Montag, Februar 8th, 2010

Eindrücke von der 3. Seminarwoche dieses Jahres. Im Januar-Februar habe ich mich hauptsächlich wochenweise verkauft. Themenschwerpunkte sind:
1. Einzelhandelsprozesse für das 3. Ausbildungsjahr und
2. Der Einzelhandelsbetrieb für das 1. Ausbildungsjahr.

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Heute berichte ich vom Seminar “Einzelhandelsprozesse” für das 3. Ausbildungsjahr. In diesem Seminar geht es darum, den Prüfungsschwerpunkt “Einzelhandelsprozesse” be-greifbar zur machen. Gewährleistet wird dies durch die Verknüpfung von Theorie und Praxis. In diesem Seminar arbeiten wir die vorhandenen theoretischen Kenntnisse der Teilnehmer auf und verknüpfen sie mit praktischen Abläufen im Unternehmen. Dazu halten im Laufe der Woche Praktiker aus unterschiedlichen Bereichen Vorträge. Die Abläufe werden mit “theoretischen” Abläufen abgeglichen und  mit Hilfe von praxisbezogenen Arbeitsaufgaben vertieft.

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Weitere Seminarschwerpunkte sind: Präsentation und Moderation. Das besondere Augenmerk liegt hier auf einem kurzen Präsentationstraining, das die Auszubildenden darin befähigt, Ihre Arbeitsergebnisse zu präsentieren. Diese Präsentationen vor Vertretern der Personalentwicklung kann ggf. für den weiteren Personaleinsatz in Bezug auf die Förderung verwendet werden. In dieser Woche lag der Schwerpunkt bei der Präsentation jedoch darin, die Auszubildenden näher kennen zu lernen.

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Zu Beginn jeden Seminars steht bei uns die Festlegung von Regeln für die gemeinsame Arbeit. Für uns bei AL (Accelerated Learning) geht es darum, die Lerner mental auf das Lernen einzustimmen.
Übrigens: Noch nie hat eine Gruppe die Punkte “Harmonie & Geborgenheit” festgelegt. Dies wurde zum geflügelten Begriff für die Woche. Mehr sag’ ich dazu nicht… ;-)

Besondere Highlights für die Auszubildenden sind in dieser Woche aber die Vorträge der Praktiker:

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Sie fragen sich, was “Greif’ den Löffel” bedeutet? Bleiben Sie dran, in den nächsten Tagen finden Sie dazu eine Info in der Rubrik “Methodenblog”.

Nach einigen Tagen intensiver Arbeit geht’s manchmal sehr ausgelassen zu. Das ist es, was mir an meinem Job Spaß macht! Übrigens: Wenn Sie lachen, lernen Sie!

1. Regel für Fotos der Trainerin: Bitte nur Fotos ohne Doppelkinn.

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Haben Sie bemerkt, dass Farbe von Ring, Jacke und Stiftfarbe aufeinander abgestimmt sind? Visuelle Lerner!

Uuups, die Auflockerung scheint eine Teilnehmerin verwirrt zu haben. Auf frischer Tat ertappt! :-) Ball ist “zufällig” in der Tasche gelandet. Nee, is’ klar!

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Eine aktive und lustige Truppe! Hat Spaß mit Euch gemacht, Mädels! Bleibt so! :-)
Freue mich auf den April.

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Rezension: Sandra Masemann & Barbara Messer – Improvisation und Storytelling in Training und Unterricht

Dienstag, Dezember 8th, 2009

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Ein längst überfälliges Buch und Pflichtlektüre für alle Trainer, die aktivierend trainieren und schon mal daran gedacht haben, Theaterelemente in ihre Trainings einzubauen.

Wenn wir uns auf dem Buchmarkt umschauen, dann finden wir zum Thema „Improvisation“ und „Improvisationstheater“ sehr viele Bücher. Oft auch in englischer Sprache. Umfassende und wertvolle Informationen. Eines haben aber alle Bücher gemeinsam: in jedem der Bücher steckt mindestens einmal ein Hinweis, vorsichtig mit der „Methode“ umzugehen. Besser einen Profi hinzuzuziehen und vielleicht doch eher die Finger davon zu lassen (Vielleicht besser die Autoren einzukaufen?). Ganz ähnlich sieht es mit dem Thema „Storytelling“ aus. Hier ist es noch verrückter: Dort wird meist noch zu einer Zertifizierung geraten, die angeblich die Qualität der Veranstaltung enorm aufwertet. Die Umsetzung der Methode „Storytelling“ ohne Zertifizierung scheint ein schweres Verbrechen zu sein.

Genug der Meckerei! Ganz anders sieht es in dem vorliegenden Buch „Improvisation und Storytelling in Training und Unterricht“ aus. Dieses Buch ist ein Praxisleitfaden, der Mut zum Ausprobieren und Spaß macht. Ein traumhaftes Buch.

Wie gelingt dies den beiden Autorinnen? Im ersten Teil des Buches schildern sie ihre eigenen intensiven Erfahrungen, sowohl positiv, als auch negativ. Sie beschreiben, wie sie zur Methode gekommen sind, welche Erfahrungen sie gemacht haben und welche Einstellungen zum Dranbleiben sie motiviert haben, auch wenn es eben mal nicht so glatt lief. Dies bewirkt, dass man als Leser das Buch nicht mehr weglegen mag und neugierig eine typische Frage aus dem Impro-Theater stellt: „Und was kommt jetzt?“ oder „Wie sind sie aus dieser Situation wieder herausgekommen?“

Nach einer theoretischen Einleitung gibt es im 2. Teil des Buches einen Fundus an Übungen, die sich besonders in Training und Unterricht bewährt haben. Jede Beschreibung enthält Anwendungshinweise aus der Praxis, in welchem konkreten Zusammenhang die jeweilige Übung eingesetzt wurde. Das gibt einerseits die Sicherheit, die Übung in genau diesem Zusammenhang einzusetzen, andererseits dient es als Ermutigung, die Übung noch mal im anderen Zusammenhang zu betrachten und weitere Anwendungsmöglichkeiten auszuprobieren. Dank dieser Beschreibung habe ich zwei Übungen eingesetzt, die ich ursprünglich weder in der Zielgruppe, noch zu diesem Thema eingesetzt hätte. Es hat perfekt funktioniert. Die Teilnehmer hatten Spaß und haben gelernt. Was will man da noch mehr?

Der 3. Teil zum Thema „Storytelling“ enthält praxisrelevante Inhalte, die ebenfalls sofort umsetzbar sind. Für meinen persönlichen Schwerpunkt „Storytelling“ in Fachtrainings habe ich hier einige Tipps und Tricks gefunden, die die eine oder andere Geschichte noch abgerundet haben.

Mein Fazit: Das Buch ist eine gelungene Mischung, aus Theorie und Praxis. Sehr nach meinem Geschmack. Ein tolles Arbeitsbuch. Tipp: Sofort kaufen!

Improvisation und Storytelling in Training und Unterricht

Rezension: Gerd Kalmbach – Jour fixe um 11

Montag, Juni 1st, 2009

Aktivierendes Lehren im Unternehmen – Ein Fachroman

Gerd Kalmbach beschreibt den Weg eines Unternehmens zu einer neuen Lehr- und Lernkultur. 

Die Hauptpersonen sind der Ausbildungsleiter für gewerblich-technische Auszubildende, die Leiterin der kaufmännischen Ausbildung und der Vorgesetzte, der Leiter der Personalentwicklung des Unternehmens. An einem Jour fixe beschließen sie den Beginn des Projekts “Neue Lernkultur im Unternehmen”. Jede Woche am Jour fixe werden die neuen Erkenntnisse aus der vorangegangen Woche ausgetauscht.

Der Leser begleitet die drei Hauptpersonen auf ihrem Weg vom Beginn der Recherche „In welcher Gesellschaft leben wir“ über das Kapitel „Vom Lehrenden zum Lernbegleiter“ bis hin zur praktischen Umsetzung „Spiele im Training“. Dabei können alle Schritte im Stile einer leicht erzählten Geschichte gut nachvollzogen werden. Der Autor bezieht ebenso die einzelnen Stolpersteine mit ein, die zu meistern sind. Stolpersteine, die nahezu jeder Personalentwickler im Unternehmen vorfindet, der sich mit dem Thema aktivierendes Lehren und Lernen befasst, z.B. der Widerstand der Verantwortlichen, die die Personalentwicklung lediglich als hohen Kostenblock einstufen. Damit taucht auch Klaus Finster auf, der Unternehmensverantwortliche für den Bereich Personal. Einerseits ist er der „Bösewicht“ in der Geschichte, der von den drei Hauptpersonen überzeugt (besiegt?) werden muss. Andererseits treibt er durch den Druck, den er ausübt, das Projekt nach vorn.

Die Form des „Fachromans“ passt hier sehr gut, da die Zusammenhänge in der Personalentwicklung, speziell in Bezug auf die Ausbildung anschaulich geschildert werden. Somit ist das Buch geeignet für Personalentwickler, die bereits über viel Erfahrung in ihrem Arbeitsbereich verfügen. Diese Leser werden sicherlich vieles aus ihrem Alltag wieder erkennen. Für Einsteiger in die Personalentwicklung, oder Trainer, die weniger Erfahrung in diesem Bereich haben, bietet das Buch einen interessanten Einblick.

Der Autor warnt bereits im Vorwort: „Ich bin davon überzeugt, dass eine gute Pädagogik auch ihre theoretischen Grundlagen braucht, und biete Ihnen in den ersten acht Kapiteln keine leichte Kost.“.  Er hält Wort! Wer sich durch diese ersten acht Kapitel „durchgequält“ hat (ich beschreibe dies so, weil es für mich wirklich so war), der wird im Bedarfsfall eine gut fundierte Argumentationskette für aktivierendes Lehren und Lernen bei Verantwortlichen anbringen können.

Für meinen ganz persönlichen Geschmack war das etwas zu viel des Guten. Es ist wichtig, dass sich Lernbegleiter mit den Vorgängen im Gehirn auskennen, da stimme ich Herrn Kalmbach zu. Nur so ist gewährleistet, dass der Lernbegleiter auf die Bedürfnisse der einzelnen Lerner reagieren kann. Das ist für den persönlichen Lernerfolg wichtig. Den philosophischen und gesellschaftspolitischen Teil im Buch finde ich aus Sicht der Praktiker weniger ansprechend. Vielleicht liegt es daran, dass meine Kunden von mir keine profunden philosophischen Exkurse erwarten, sondern handfeste Konzepte. Das sollte jeder Leser für sich selbst einschätzen. Diese Frage bleibt jedenfalls offen: Wie geht’s denn nun wirklich aktivierend?

Zusammengefasst: Wer einen umfassenden theoretischen Einstieg in die Personalentwicklung mit philosophischem und gesellschaftspolitischem Blickwinkel sucht, der sollte das Buch lesen. Für alle, die einen schnellen sofort umsetzbaren aktiven Einstieg suchen, empfehle ich eher ein gutes Methodenbuch.
Gerd Kalmbach - Jour fixe um 11Jour fixe um 11: Aktivierendes Lehren im Unternehmen. Ein Fachroman