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Trainer-Urlaubstipp Nr. 4: Familien-Vokabel-Power

Dienstag, Juli 12th, 2011

Heute lesen Sie den 4. und damit vorletzten Trainer-Urlaubstipp und während Sie dies hier lesen, höre ich ein tieftrauriges “Ooch Schaaade!” von Ihnen.

Familien-Vokabel-Power:

Ich greife heute noch mal das Thema Sprache auf.
Je mehr Personen zu Ihrer Urlaubsgruppe gehören, desto besser. Desto mehr Vokabeln haben Sie zur Verfügung, können Sie lernen. Wir haben in diesem Jahr eine Woche Urlaub mit der ganzen Familie gemacht: Eltern & Schwiegereltern, Schwager. Sieben Personen, jawoll! Da kommt viel zusammen.
Vokabel-Power funktioniert so: Nehmen Sie einen großen Stapel Kartei- oder Moderationskarten mit in den Urlaub. Geben Sie jedem Familienmitglied jeden Morgen 5 oder 10 Karten, je nach Lust und Zeit am Sprachenlernen. Im Laufe des Tages sollen die einzelnen Personen pro Karte einen neuen Begriff, einen Satz oder eine Redewendung aufschreiben. Auf der einen Seite in der Fremdsprache, auf der Rückseite der Karte die deutsche Übersetzung. Abends wird “Inventur” gemacht und ausgetauscht, wer welche Karten geschrieben hat. Dabei kann dann gerne noch mal gemeinsam im Wörterbuch nachgestöbert werden, ob auch alle Begriffe richtig geschrieben oder übersetzt sind. Vielleicht nutzen Sie auch die Chance, mit diesen Karten Kontakt zu Muttersprachlern aufzunehmen, die noch mal die Richtigkeit z.B. von Sätzen oder Redewendungen prüfen. Interesse an der Sprache des anderen ist immer ein guter Anknüpfungspunkt für ein Gespräch.
Danach sollten identische Karten aussortiert werden. Spätestens nach dem 3. Tag haben sie eine ganze Menge Vokabelkarten, mit denen Sie die unterschiedlichsten Spiele veranstalten können:

  1. Cluster bilden: Welche Begriffe gehören zusammen, betreffen z.B. ein Hobby oder einen Begriff aus der Küche oder Körperpflege?
  2. Vervollständigen: Es werden weitere Begriffe zu den einzelnen Bereichen gesucht, die immer mal gebraucht werden könnten, die aber noch niemand aus der Gruppe bearbeitet hat. Zum Beispiel: Es wurden die unterschiedlichsten Fleischsorten herausgesucht, aber niemand hat sich bisher für die Beilagen interessiert. Wie es dann so ist, keiner will die unangenehmen Dinge machen!
  3. Montagsmaler: DER Klassiker, den auch Oma noch spielen kann weil sie das TV-Format mit Sigi Harreis aus der ARD noch kennt. Zum Beispiel: Es wird ein Begriff gezogen, der gezeichnet werden soll, die Gruppe muss in der Fremdsprache erraten, was dort gezeichnet wird. Mehr Informationen erhalten Sie, wenn Sie auf den Link dazu klicken.
  4. Pantomime: Statt zu zeichnen, wird der Begriff in einer Pantomime dargestellt, der Rest der Gruppe muss raten, um welchen Begriff es sich handelt.
  5. Rap/Karaoke: Für total verrückte Familien, die auch noch einen Hang zu Rhythmus oder Musikalität verspüren, diese können die einzelnen Begriffe auch in einen Rap einbauen oder eine Karaoke basteln. Dazu ist es natürlich notwendig, entsprechendes Equipment mit in den Urlaub zu nehmen. Sehr musikalische Familien versammeln sich um die Fleischplatte…ähm… das Lagerfeuer (den Grill) und singen dann zur Gitarre. Wie romantisch! :-)

Man kann aber auch mit entsprechender Fachliteratur auf Vokabelsuche gehen. MIr gefallen hier oft Kinderwörterbücher zum Einstieg :-)

Hier ein Wörterbuch für kroatische (Hrvatski) Kinder, die Deutsch (Njemački) und Französisch (Francuski) lernen möchten, komplett mit Lautschrift. Sehr süßes Buch:
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Leider hat sich ein Druckfehler bei Französisch eingeschlichen: Cochon – Schwein und Cygne – Schwan sind vertauscht. Das könnte später mal schwierig werden, wenn es um Komplimente geht und man hops eins auf die Rübe bekommt, weil man den kleinen Schwan als kleines Schwein bezeichnet hat :-)

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Andere Familienmitglieder holen sich ihre Vokabeln aus Backheften. Das ist auch nicht schlecht, wenn dann die entsprechenden Rezepte zu Hause nachgearbeitet werden:
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Aber für den Lerneffekt bedarf es gar keiner wirklich großartigen Spiele. Denn es ist ebenso spannend zu hören, wer welches Wort mitgebracht hat und wo genau er es aufgeschnappt hat. Das ist ein schönes Ritual für Familien, denn mal ehrlich, manchmal gehen einem doch nach ein paar Tagen die Gesprächsthemen aus und man sich gegenseitig auf den Keks. Dann gibt es vielleicht auch mal Frust. Das ist doch im Urlaub nicht schön und der Erholungseffekt ist dahin. Mit Vokabel-Power bleiben Sie aktiv im Gespräch.
Natürlich gibt es auch Familien, in der ein jeder viel mitzuteilen  hat … öhm, da kann es ein schönes Zusatzthema sein, oder Sie denken über eine Urlaubsverlängerung nach.

Welche Vokabel-Spiel-Ideen haben Sie?

Ich wünsche Ihnen aber auf jeden Fall einen ganz schönen Urlaub! :-)

Da muss man doch was machen, das kann man doch noch aktivieren! – Eine Webinar-Idee entsteht

Dienstag, Mai 3rd, 2011

Nach den letzten Webinaren, die ich aus Teilnehmer- und aus Trainersicht erlebt habe, entstand die Idee: “Da muss man doch was machen, das kann man doch noch aktivieren!”

Also scribbelte und schrieb’ ich ein paar Ideen in mein Notizbuch. Das ist ungewöhnlich, da ich sonst mit bunten Karten und Stiften plane, aber neue Medien verlangen neue Vorgehensweisen. ;-)

In diesem kleinen Blogeintrag, mit der Darstellung aller Bilder, möchte ich einfach mal zeigen, wie wichtig es ist, zunächst ALLE Ideen zuzulassen. Außerdem blicken wir in diesem Blog hinter die Kulissen und da sieht es bei mir so aus.

Das Ergebnis aus der Scribbelei: Viele Ideen und große Lust, diesen Live-Online-Workshop anzubieten.

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Vielleicht waschen Teilnehmer während des Webinars auch ihre Katze? Hund wäre sicher einfacher.
Ein Herausforderung, dieses Katzenbad, aber ich kann einfach besser Katzen zeichnen.

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Ganz schön voll…

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Ehrlich, so isses doch aber wirklich, oder nicht?!

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Wichtig ist, dies als Ideensammlung zu betrachten und zunächst JEDE Idee zuzulassen. ;-)

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Zumindest stellt jede Idee Verbindungen her, die der Lernziel-, Inhalts- und Titelfindung dienen.

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Hm, vielleicht doch etwas weniger protzig?!

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Nehmen wir einfach dies: 7 Methoden gegen den Webinarschlaf

Sind Sie neugierig, was Sie in unserem Live-Online-Workshop erwartet?
Dann laden Sie hier einfach die komplette  Seminarbeschreibung.

Wenn Sie sich ganz schnell anmelden möchten, dann schauen Sie einfach hier vorbei:

http://my.edudip.com/academy/apprenti

Ganz egal, wir freuen uns auf Sie und den Spaß, den wir mit Ihnen im Live-Online-Workshop haben werden! :-)

Trainingszeit ist wertvoll oder Gruppenarbeiten sind Zeitverschwendung

Montag, April 26th, 2010

Was bedeutet das konkret?

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Nicht die Aufgabe oder das Arbeiten an sich ist hier gemeint, sondern einfach, die Zeit, die ‘zwischen den Gruppen’ verloren geht.
Die Gruppen arbeiten konzentriert an der Aufgabe. Vorausgesetzt, die Gruppe hat das Gefühl, es handelt sich um eine ‘sinnvolle’ Aufgabe. In diese Kategorie fallen Aufgaben, zu denen die Teilnehmer wirklich etwas erarbeiten und nicht etwa vorgekaute Texte aus Skripten nur noch mal an den richtigen Stellen zusammenfassen und bunt gestalten, weil dem Dozenten oder Trainer nichts Besseres einfällt. Das gibt es ja leider auch viel zu oft.

Setzen wir nun voraus, dass es sich um eine sinnvolle Gruppenaufgabe handelt. Aus Ihrer Erfahrung wissen Sie, dass die Gruppen unterschiedlich schnell mit der Aufgabe fertig sind. Das ist völlig normal. Was macht man mit dieser Zeit? Hier mal 5 Minuten, da mal 3 Minuten und bei dieser Aufgabe noch mal 5 Minuten. Da kommt im Laufe einer Seminarwoche ganz schön was zusammen. Schade um die Zeit. Die Teilnehmer finden es oft gar nicht schlimm, ein bisschen mehr Zeit zum Quatschen zu haben. Manchmal wird auch der Trainer ausgefragt. Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon mal in der Situation gesteckt und sich über diese kleine Plauderei gefreut? ;-)

Aber: Trainingszeit ist kostbar! Für diese Fälle setze ich seit neuestem bewusst auf die so genannten “Lernquickies”. Das ist nicht neu und ich möchte damit das Rad auch nicht neu erfinden, dennoch achte ich jetzt einfach bewusst darauf, dass ich für die Schnellen der Gruppe etwas vorbereitet habe. Ich habe das in der Vergangenheit immer schon mal ausprobiert und eingesetzt, aber nie bewusst geplant und aufgeschrieben. So hat es eben mal besser, mal schlechter funktioniert.

Was genau sind denn diese Lernquickies?
Lernquickies sind kurze themenbezogene Aktivitäten für Teilnehmer, um Leerlaufzeiten im Seminar, z.B. durch Gruppenarbeiten, aktiv zum Lernen zu nutzen. Das gilt auch für die Zeit vor Beginn des Seminars und für die Zeit nach den Pausen, wenn noch nicht alle Teilnehmer wieder im Raum sind. Auch kurze Pausen könnten je nach Aktivität genutzt werden.

Der Lernquickie

  • verbindet alle Teilnehmer, sowohl diejenigen, die schon früher anwesend sind, mit denen, die später ankommen.
  • leitet die Gedanken zum Thema, von dem Moment an, in dem der Teilnehmer den Raum betritt.
  • ermöglicht es, die gesamte Lernzeit themenbezogen zu nutzen.
  • ermöglicht es dem Teilnehmer, eine Inventur durchzuführen: Was weiß ich schon zum Thema? oder Was habe ich heute zum Thema gelernt?
  • ermöglicht einen anderen Blick auf das Lernmaterial

Ein paar Tipps für “schnelle Teilnehmer”:

Lernquickie 1: “Wenn Sie mit der Aufgabe fertig sind, dann diskutieren Sie in Ihrer Kleingruppe, was Sie in dieser Aufgabe gelernt haben und was Sie mit dem Gelernten anfangen werden.”

Lernquickie 2: “Wenn Sie fertig sind, dann schreiben Sie drei (fünf, sieben) wichtige Dinge auf ein FlipChart, die Sie mit dieser Aufgabe gelernt haben.”

Lernquickie 3: “Sind Sie schon fertig? Dann schauen Sie noch mal an, was Sie aufgeschrieben haben und machen sie eine Liste der besten Ideen, die Sie gelesen haben.”

Lernquickie 4: “Wenn Sie fertig sind, dann schauen Sie doch einfach mal ganz still bei den anderen Gruppen zu, die noch arbeiten. Bitte fragen Sie die Gruppen vorher, ob das für sie o.k. ist.”

Lernquickie 5: Schreiben Sie ein FlipChart mit einer Liste unterschiedlicher Aktivitäten für schnelle Teilnehmer. Hängen Sie sie im Seminarraum auf. “Wenn Sie früher mit der Aufgabe fertig sind, dann wählen Sie bitte eine Aktivität von diesem FlipChart.” –> Oh, da können Sie auch ein tolles FlipChart (oder mehrere?) vorbereiten, das Sie mehrfach verwenden können. Welche Ideen haben Sie dazu? :-)

Lernquickie 6: “Früher fertig mit der Aufgabe? Finden Sie ein oder zwei andere Teilnehmer, die auch schon mit der Aufgabe fertig sind und sammeln Sie, wie Sie das Gelernte in der Praxis umsetzen können. Halten Sie Ihre Ideen auf einem FlipChart fest.”

Lernquickie 7: “Wenn Sie bereits fertig sind, dann gestalten Sie eine Metapher/ eine Geschichte für das bereits Gelernte.”

Lernquickie 8: “Wenn Sie eher fertig sind, dann überlegen Sie, was Sie heute gelernt haben und machen Sie eine Namensliste der Kollegen, mit denen Sie dieses Wissen teilen wollen.”

Lernquickie 9: Schreiben Sie auf ein FlipChart (oder eine Folie) drei Fragen, die sich auf die Hauptaufgabe beziehen, diese z.B. ergänzen: “Wenn Sie mit der Aufgabe fertig sind, dann schreiben Sie Ihre Antworten zu diesen drei Fragen auf Moderationskarten und besprechen Sie sie mit anderen Teilnehmern, die bereits mit der Aufgabe fertig sind.”

Lernquickie 10: “Wenn Sie mit der Aufgabe fertig sind, dann schreiben Sie eine Frage auf eine Seite einer Moderationskarte, die Antwort auf die andere Seite. Stellen Sie sich gegenseitig die Fragen und versuchen Sie sie korrekt zu beantworten.” –> Sie können die Karten mit den Fragen auch einsammeln und ggf. später im Seminar einsetzen.

Diese Aufgaben sollen nur sehr kurz sein und nur kurz oder gar nicht ausgewertet werden. Wichtig ist, dass sie die FlipCharts mit den Informationen, die Sie nicht direkt auswerten, während der gesamten Zeit im Seminarraum hängen lassen. Sicher können die Charts im Laufe des Seminars immer noch ergänzt werden. Oder die Antworten können im informellen Teil noch weiter diskutiert und besprochen werden.

Viel Spaß beim Ausprobieren. Welche Ideen haben Sie zur Ergänzung?

Handelsassistenten-Spezial 2: Keine Lust zum Lernen? – Nervprogramm gefällig?

Montag, März 29th, 2010

Ich lese gerade bei Facebook, dass heute für einige Teilnehmer der “Lernurlaub” anfängt. Das ist ein guter Plan. :-)

Aber ich lese auch, dass die Motivation nicht allzu hoch ist. Aus eigener Erfahrung kenne ich die Aufschieberitis: “Ach, es sind ja noch drei Wochen bis zur Prüfung! Da hab’ ich ja noch Zeit!” – Das Problem: am Ende muss man in vielen Bereichen großen Mut zur Lücke haben. Kein sicherer Plan, der oft nur Mittelfeld beschert und am Ende ist es wieder mal ärgerlich: “Hätte ich doch nur…”
Jetzt zeigt sich doch noch der Mutterinstinkt für meine Teilnehmer. Au Backe!

Zufällig habe ich ein so genanntes “Nervprogramm” gefunden, das immer wieder zum Lernen animieren soll, auch wenn man z.B. mit viel wichtigeren Dingen im Internet unterwegs ist. Auf Facebook gar, oder bei StudiVZ, beim Ostergewinnspiel der Sparkasse usw. Ich kann das nur zu gut verstehen. ;-)

Popling Screencast from rob rhyne on Vimeo.

Hier ist der Link zur Webseite: http://www.popling.net/

Vielleicht einfach mal testen.

Das interesanteste Programm in dieser Form ist für mich aber immer wieder dieses: http://www.cobocards.com/
Jetzt sogar mit App fürs iPhone. Also wirklich, moderner geht’s kaum.

Viel Spaß beim Lernen und alles Gute für die Prüfung!

Nachtrag: XING-Community Wolfenbüttel: Moderation Kick-off 22.01.2010

Sonntag, März 28th, 2010

Networking live, die Community Wolfenbüttel trifft sich zur Planung des Jahresprogramms 2010 im Hotel Tulip Inn Wolfenbüttel.

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Mit einem kreativen Rahmenprogramm unterstütze ich die beiden Moderatoren der Gruppe: Lothar Bieder & Axel Reinecke.

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Ziele der Veranstaltung sind:

  • Themenpräferenzen sichten und mit den anwesenden Teilnehmern abgleichen.
  • Die Jahresthemen für die Community Wolfenbüttel ermitteln.
  • Das Jahresprogramm für die Community Wolfenbüttel mitgestalten.
  • Networking in „Real-Live“ erleben.
  • Aktivierende Methoden erleben.

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Im Folgenden ein kleiner Methodenüberblick mit Stimmungsbildern.

Übung „Speed-Dating“
Die Methode „Speed-Dating“ ermöglicht auch den schüchternen und zurückhaltenden Teilnehmern den Einstieg und die Kontaktaufnahme. Die Methode eignet sich besonders gut für große Gruppen.

Die Teilnehmer sitzen sich in der langen Stuhlreihe jeweils paarweise gegenüber. Nach dem Startkommando haben sie zwei Minuten Zeit, sich mit ihrem Gegenüber auszutauschen, erste Kontakte zu knüpfen etc., dann Wechsel. Empfehlung: max. 7-8 Wechsel (max. 20’)

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Schnell steigt der Lärmpegel im Seminarraum an. Jedes Mal, wenn ich nach zwei Minuten die Teilnehmer auffordere, den Gesprächspartner zu wechseln gibt es Protest mit Augenzwinkern: „Och nö, wir waren doch noch gar nicht fertig! Ich will aber noch mehr wissen!“

Ich setze diese Übung sehr gerne ein, sie schafft schnell Kontakt, ist wunderbar laut und schafft eine Stimmung voller Tatendrang.

In dieser aktiven Stimmung folgt gleich die zweite Übung, die die kreative und ausgelassene Stimmung noch weiter auf Touren bringt:

Übung „Das ABC des Networkings“

Die Teilnehmer werden in zwei Teams eingeteilt. Die Teams haben insgesamt drei Minuten Zeit, ein ABC zum Thema „Community Wolfenbüttel“ zu erstellen. Im Anschluss daran stellen die Teilnehmer ihre Ergebnisse vor. Das Team mit den meisten Begriffen gewinnt. (10’)

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Ein besonders lustiges Highlight des Abends stellt die folgende Übung dar:

Übung: „Diashow oder Was waren meine Highlights 2009?“ → Die Teilnehmer werden in zwei Gruppen eingeteilt und sollen jeweils drei Dias zur Gesamtshow beitragen.

Die Übung stammt ursprünglich aus dem Impro-Theater. Im Improtheater werden die Bilder spontan dargestellt, der Moderator muss jeweils improvisieren, was auf dem Foto zu sehen ist. In dieser Veranstaltung haben wir die Teilnehmer gebeten, sich in zwei Kleingruppen je drei Bilder zu überlegen, die ein im Jahr 2009 besuchtes Event der Community darstellen. Ein Moderator berichtet kurz über dieses Event, nachdem die Zuschauer das dargestellte Event erraten haben.

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Die Gruppe bei der Besichtigung einer Maschinenfabrik

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Man erzählt mir, dass Lothar beim Bowling die Kugel fast abbekommen hätte…

Der für die Planung 2010 wichtigste Teil ist die Durchführung eines gekürzten „World Cafés“.

Das World-Café – entwickelt von den US-amerikanischen Unternehmensberatern Juanita Brown und David Isaacs – ist eine weltweit eingesetzte Dialog- und Workshop-Methode. Sie ist geeignet für Gruppengrößen von 12 bis zu 2.000 Teilnehmenden.

Basierend auf der Annahme, dass es kollektives Wissen gibt, sollen Menschen miteinander in ein konstruktives Gespräch gebracht werden zu Themen, die für die Teilnehmenden relevant sind. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/World-Café )

Eine sehr gute und sehr umfassende Info zur Methode finden Sie hier: http://www.theworldcafe.com/translations/Germancafetogo.pdf

Unsere Vorgehensweise an diesem Abend:

Die Teilnehmer treffen sich an den vorbereiteten Tischen – Wechselrichtung bunt gemischt.

  • 1. Tisch: „Was interessiert mich?”
  • 2. Tisch: „Was erwarte ich von der Community Wolfenbüttel?”
  • 3. Tisch: „Mit diesen Themen kann ich mich aktiv einbringen.“
  • Punktabfrage: „Wie oft sollen die Treffen stattfinden: 1x p. Monat, 1x p. Quartal, nur Events?“

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Wechsel im drei Minuten-Rhythmus.

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Die Teilnehmer finden sich an den ursprünglichen Tischen zusammen und werten in der Gruppe die Ergebnisse aus. Offene Fragen und Verständnisfragen werden besprochen. Auswertung und Abstimmung über die weitere Vorgehensweise.

Zum Finale des Abends folgt die Networking-Karaoke.

Übung: „Community-Song“

Die TN finden sich in zwei Gruppen zusammen. Aus den „ABC-FlipCharts“ sollen mindestens sieben Begriffe ausgewählt werden, die in einem Lied verarbeitet werden. Jede Gruppe erhält eine CD mit einem Musiktitel (Original + Karaoke).

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Ich bin begeistert, nach anfänglichem Zögern steigen die Teilnehmer voll ein. Wir erleben super Songs und jeweils eine Super „Performance“.

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Am Schluss bleibt mir nur zu sagen: Ihr seid eine tolle und sehr lustige Truppe. Macht weiter so, hat Spaß gemacht mit Euch!   :-)

#TrainerQuickie-Einstieg Nr.8 oder Wiederholung Nr.8: Postkarten-Partnersuche

Sonntag, März 21st, 2010

Wieder so eine Übung, die man vielseitig einsetzen kann. Fein!

Diese Übung eignet sich für den Einstieg ins Seminar. Besonders dann, wenn die Teilnehmer schnell miteinander ins Gespräch kommen sollen.
Die Übung verbindet  Teilnehmer und Thema auf unterhaltsame Weise. Jeder bekommt mindestens ein Puzzleteil einer Postkarte, dann gilt es den oder die Partner zu finden, die die Karte komplett machen. Wenn die Partner sich gefunden haben, dann drehen sie die Karte um und beantworten die Frage auf der Rückseite oder diskutieren die Aussage, die sie zum Thema dort finden.

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Was bringt die Übung noch?

  • Sie bringt die Teilnehmer miteinander in Kontakt.
  • Sie ermöglicht die Bildung von Lernpartnerschaften für die Zeit des Trainings/ Seminars.
  • Es fokussiert die Teilnehmer auf das, was sie bereits zum Thema wissen oder was sie zum Thema diskutieren könnten.
  • Die Bewegung durch den Raum erhöht das Energielevel der Gruppe, das wiederum fördert das Lernen.

Material?

Suchen/ kaufen Sie vor dem Training verschiedene Postkarten. Je nach Thema können Sie überlegen, ob die Postkarten zum Thema passen sollten, oder nicht. Mir ist wichtig, dass die Postkarten einfach bunt und nicht so extrem unterschiedlich sind, damit man einfach auch noch mal genauer hinschauen muss. Außerdem auch mit viel mehr Teilnehmern ins Gespräch kommt. Drucken oder schreiben Sie eine Frage oder einen Satz auf die Rückseite der Karte. Der Satz oder die Frage auf der Karte kann bei jeder Karte gleich sein. Zerschneiden Sie die Karten, damit jeder Teilnehmer ein Teil davon erhält. Seien Sie beim Schneiden möglichst kreativ: schief, rund, zickzack, ritschratsch usw.

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Was schreib’ ich bloß drauf?

Beispiele für Fragen oder Diskussionsthemen:

  • Welche drei Fakten wissen Sie schon zum Seminarthema?
  • Welche Frage möchten Sie auf jeden Fall zu diesem Thema beantwortet haben?
  • Welche zwei Dinge wollen Sie nach Ende des Trainings können?
  • Hier ist ein Statement zum Thema (Ihr Thema hier eintragen). Wie ist Ihre Meinung darüber?
  • Diskutieren Sie das folgende Statement: (Ihr Thema hier eintragen).
  • Welchen Themen stehen Sie kritisch gegenüber?

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Vorbereitung:

Natürlich sollten die Teilnehmer genug Platz haben, um sich im Raum zu bewegen. Allerdings ist das bei meinen Seminaren immer möglich. Wenn man mir einen Raum zuweist, der zu klein ist, dann kann ich sehr eklig werden. ;-) Das wissen schon alle, die mich buchen.

Die Gruppengröße sollte mindestens 6 betragen kann auch in Großgruppen bis ca. um die 30 Personen durchgeführt werden. Dann muss man allerdings bedenken, dass es länger dauert, bis sich die Partner gefunden haben. Außerdem sollten Sie dann wirklich über möglichst unterschiedliche Postkarten nachdenken, damit sich bei der Fülle der Personen die einzelnen Partner auch schneller finden.

Je nach Größe kann die Übung zwischen 5 und 10 Minuten dauern. Machen Sie das von der Gruppengröße abhängig.

Variationen:

Einsatz als Wiederholung: Ich stelle Fragen zum behandelten Thema, außerdem lasse ich dann die Teilnehmer die Puzzleteile noch mal untereinander tauschen, oder gebe mehr Puzzleteile aus, als Teilnehmer vorhanden sind. So muss man in mehreren Zusammensetzungen Fragen zum Thema beantworten. Man kann auch alle Postkarten-Puzzles zunächst komplett legen lassen und dann die Kleingruppen die unterschiedlichsten Fragen beantworten lassen. Dann wird die Übung zum “Postkarten-Wandern”.

Halten Sie am Eingang des Seminarraums einen Behälter mit den unterschiedlichen Puzzleteilen bereit und lassen Sie die Teilnehmer beim Betreten des Raumes ein Puzzleteil auswählen.

Wenn Sie an Tischen mit Kleingruppen arbeiten, dann verteilen Sie die Puzzleteile an den Tischen.

Bei Sprachtrainings oder interkulturellen Trainings kann man auch mal Postkarten mit Sehenswürdigkeiten unterschiedlicher Länder wählen und hinterher dazu ins Gespräch kommen.

Selbstverständlich eigenen sich auch regionale Postkarten, um den Teilnehmern zu zeigen, welche Sehenswürdigkeiten sie nicht sehen werden, weil sie von früh bis spät im Seminarraum sind. ;-)

Dann könnten auch die Teilnehmer die Postkarten selbst gestalten, eine Frage auf die Rückseite schreiben und die Karten zerschneiden.

Lassen Sie die Teilnehmer am Ende des Seminars noch mal mit den anfänglichen Postkarten-Partnern zusammenkommen und lassen Sie sie auswerten, welche neuen Erkenntnisse es gibt.

Apropos Postkarten, man muss die Karten nicht unbedingt zerschneiden: Die Psychonummer geht natürlich auch! Kenn Sie auch, oder? Tausende Trainer quälen ihre Teilnehmer täglich, sich doch eine Karte auszuwählen, die ihren Zustand beschreibt. Ja, auch ich habe diese Übung schon angeleitet, weil sie in den Unternehmenskontext passte, oder besser: sein musste. Gähn! Bereits nachdem der 3. Teilnehmer gesagt hat, warum er sich die schöne Landschaft mit dem lila Regenbogen gewählt hat, hatte ich bereits auf Stand-by gestellt.
Ja, auch ich habe diese Übung schon mitgemacht und immer irgendwas Belangloses geheuchelt, was sich ungefähr dem Niveau der Gruppe angepasst hat. Doof fand ich die Übung allemal. Verkünde also offiziell: diese Übung ist passé, wenn Sie uns buchen! :-)

ShortCuts-Themenabend “Stimme und Wirkung – Alle Teilnehmer erreichen im großen Raum”

Freitag, Januar 1st, 2010

Karla Mehrtens, Logopädin und Schauspielerin hat uns an diesem Abend an das Thema Stimme und Wirkung herangeführt. Schon während der kurzen Vorstellungsrunde wurde deutlich, dass die Pflege der Stimme bei den anwesenden Vielsprechern oft viel zu kurz kommt.

Die anwesenden Trainer, Lehrer und Coaches wissen, dass es eine Katastrophe ist, stimmlos zu sein. Das bedeutet im schlimmsten Fall: einige Tage arbeitsunfähig zu sein. Besonders schlimm für freiberufliche Trainer und Coaches.

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Wir werden an diesem Abend einerseits an der Stimmwirkung arbeiten, andererseits aber auch den einen oder anderen Tipp erhalten, wie wir als Vielsprecher unsere Stimme pflegen können. Das gilt besonders für die kalte Jahreszeit, in der wir uns schon mal eine Erkältung oder eine Grippe einfangen. Noch mehr Stress für unser Stimmorgan.


Frau Mehrtens erklärt den Zusammenhang zwischen den Komponenten Stimme, Körper (Ausdruck) und Inhalt. Alles zusammen macht unsere Wirkung aus. Schnell sind sich alle Teilnehmer einig, dass der Alltag oft eher darin besteht, die Inhalte vielfach zu überarbeiten. Obwohl bewiesen ist, dass die Inhalte nur zu etwa 7% der Gesamtwirkung erzielen. Stimme und Körperausdruck werden dagegen eher selten intensiv vorbereitet.

  • Haltung
  • Atmung
  • Stimme
  • Artikulation und
  • Resonanz

Je bewusster wir uns mit den einzelnen Komponenten auseinandersetzen und trainieren, desto intensiver ist die Wirkung unserer Stimme im Raum.

Kurze Zeit später werden die Teilnehmer aktiv. Zunächst folgen einige Übungen zum Aufwärmen der Stimme.

Bei der ersten Übung stellen wir uns vor, dass wir vor einem Buffet mit den leckersten Köstlichkeiten stehen, auf das wir mit „mmmmmh“-Lauten hinabblicken. Nach einem anfänglichen Gefühl zwischen „Ich weiß nicht so genau, was das soll.“ oder „Mir ist das aber peinlich.“, sind wir schnell sehr entspannt. Eine Wohltat für unser Stimmorgan. Jetzt können wir uns gut vorstellen, dass wir mit einer aufgewärmten Stimme viel besser arbeiten können. Das Sprechen fällt leichter und die Stimme wirkt voller, klarer. Wir lernen auch, dass z.B. Räuspern unserer Stimme schadet und wie wichtig es ist, dass die Stimme feucht gehalten wird. Viele kleine Impulse für unsere tägliche Arbeit.

Sehr intensiv wirkt auch die Übung, in der es darum geht, die anderen Teilnehmer nur mit der eigenen Stimme anzulocken: Alle Teilnehmer haben die Augen geschlossen und sind im Raum verteilt. Zwei Teilnehmerinnen erhalten eine Moderationskarte mit einem Satz, den sie immer wieder laut vorlesen sollen. Die Teilnehmer mit geschlossenen Augen sollen überlegen, zu welcher Stimme sie sich mehr hingezogen fühlen. Dorthin sollen sie sich ebenfalls mit geschlossenen Augen orientieren. Im Anschluss daran wird die Übung sehr erkenntnisreich ausgewertet: Warum habe ich mich der einen Stimme zugewandt und der anderen nicht? Warum habe ich mich zwischendurch noch mal anders entschieden? Was bedeutet das für meine Wirkung als Trainer, als Coach? Die Teilnehmer sind erstaunt über die Wirkung der Übung.

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Begeistert machen die Teilnehmer mit. Stellen viele Fragen und nutzen den Abend intensiv. Mehr über die Arbeit von Karla Mehrtens und das Thema Stimme erfahren Sie unter: http://www.stimme-und-sprache-bs.de/ oder nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf, wir leiten Ihre Anfrage gerne weiter: kontakt@apprenti.de

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#TrainerQuickie Einstieg Nr. 7: Doppelpack

Sonntag, Juli 19th, 2009

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Heute wieder eine Übung zum “Menschen verbinden”.  Bald beginnt die neue Trainingssaison, mit neuen Gruppen, neuen Auszubildenden, neuen Schulklassen etc. Da möchte ich Ihnen gerne noch mal eine weitere Lieblingsübung zum Kennenlernen vorstellen. Die Übung habe ich im letzten Jahr im Buch Big Book of Icebreakers: Quick, Fun Activities for Energizing Meetings and Workshops   gefunden und schon vielfach mit viel Begeisterung ausprobiert. Das Gute ist wieder: wir brauchen kein Material einzusetzen. Anmoderieren und los geht’s! Das Zeitbudget bestimmen Sie: 10 Minuten wären schon schön.

So funktioniert es: Bitten Sie die Teilnehmer Gemeinsamkeiten zu finden. Geben Sie Kategorien vor: “Finden Sie sich nach Haarfarbe, Augenfarbe, Schuhgröße, Lieblingsfarbe, gleichfarbiges Oberteil, Lieblings-Pizzabelag, Größe, Sternzeichen, Pendlerzeit … zusammen!” – Bitten Sie die Teilnehmer jeweils ihre Interessen laut zu sagen und dabei durch den Raum zu gehen. Mein Favorit ist der Lieblings-Pizzabelag. Es ist wirklich lustig, wenn die Begriffe: “Salami, Salami, Thunfisch, Hawaii, Sushi, hä, Sushi? Hab’ ich noch nie gehört? Inferno, Inferno! Inferno? Was liegt denn da drauf? Ein Feuerwehrmann? Pilze, Pilze? Igitt! Pilze! …” durch den Raum fliegen. Es ist wieder “Dirksmäßig” laut im Raum! Klasse! Nach einiger Zeit finden die Teilnehmer eigene Kategorien, die für sie interessant sind, z.B. Musik oder KInofilm. Je nach vorhandener Zeit können die Minigruppen sich noch kurz austauschen. Wenn sich alle Teilnehmer in Gruppen zusammengefunden haben, stellen sich die Gruppen kurz vor: “Wir sind die Pilze! Wir sind Salami! Wir sind Sushi-Pizza!”

Jetzt der AL-Hinweis: Es ist auch ein themenbezogener Einstieg möglich. Beim ShortCuts-Themenabend Comedy mit Michael Krieg im Januar 2009 haben wir die Teilnehmer in der 1. Runde gefragt “Wer ist Ihr Lieblingscomedian oder Kabarettist?”, in der 2. Runde “Welchen Comedian oder Kabarettisten mögen Sie gar nicht?”
Michael Krieg war sehr begeistert vom Teilnehmerverhalten: “Erst sind einige Teilnehmer durch den Raum gelaufen und riefen ‘Mario Barth’, dann begegnete ihnen jemand, der ‘Dieter Nuhr’ rief und plötzlich riefen diese dann ‘Dieter Nuhr’, dann kam ein weiterer Teilnehmer mit einer neuen Idee, die begeistert aufgenommen wurde. Erst als Sandra die Teilnehmer aufgefordert hat, jetzt endlich Stellung zu beziehen traf man sich wieder in den ursprünglichen Gruppen. Lustig anzuschauen. Auf Nachfrage antworteten die Teilnehmer, dass sie sich erstmal etwas sortieren mussten. Noch lustiger war es in der 2. Runde, als es zunächst vier-fünf kleine Grüppchen gab. Dann lief einer der Teilnehmer quer durch den Raum und rief den Namen eines Comedians. Plötzlich war die ganze Gruppe seiner Meinung. Nee, den Comedian mochten sie nun wirklich alle nicht. Ein gutes Beispiel für Comedy: kaum Aufwand und schon ist es lustig. Bestimmt gibt es noch viel mehr dierser Themen und Kategorien, die man abfragen könnte!”

Stimmt, da hat er recht! Welche Kategorien  schlagen Sie spontan vor?

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#TrainerQuickie Einstieg Nr.6: Hudson-Begrüßungskreis

Freitag, Juli 17th, 2009

Sehr wahrscheinlich ist das nicht der offizielle Name, mit dem diese Übung in den Sammlungen auftaucht. Für mich ist es aber der “John-Hudson-Begrüßungskreis”, weil ich diese Übung in einem Impro-Comedy-Workshop bei John Hudson kennen- und schätzen gelernt habe. Eine sehr gute Übung, um ebenso schnell die Namen der Teilnehmer zu lernen, wie im Verbindungs-Quickie Nr. 4.

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Alle Teilnehmer stellen sich im Kreis auf. Die Trainerin dreht sich nach links und begrüßt den neben Ihr stehenden Teilnehmer mit Handschlag und den Worten:“Guten Tag, mein Name ist Sandra Dirks und wer sind Sie?”- Der Teilnehmer antwortet im besten Fall dies:“Guten Tag Sandra Dirks, mein Name ist Brad Pitt!”
Dann geht die Trainerin zum nächsten Teilnehmer in der Reihe und beide begrüßen sich wieder. Brad schließt sich an, und verfährt ebenso. Dadurch bilden sich langsam zwei “parallel laufende Schlangen”. Ein Außenkreis und ein Innenkreis. Wenn die Trainerin beim letzten Teilnehmer angekommen ist, dann stellt sie sich neben ihn, d.h. wieder auf ihren alten Platz. Die folgenden Teilnehmer nehmen dann nicht einfach nur ihre Plätze ein, oh nein, sie werden jetzt von den bereits wieder an ihrem Platz angekommenen Teilnehmern angesprochen: “Sie, Sie sind doch Brad Pitt!” – “Ja, richtig! Sie sind Sandra Dirks!”
Gut gemerkt! Natürlich darf auch etwas geschummelt werden: Wenn der Name noch nicht ganz richtig wiedergegeben wurde, dann darf ruhig geholfen werden. Ehrensache! :-)

Alles klar soweit mit der Übung? Nicht ganz einfach und verständlich aufzuschreiben, aber schnell gemacht und verdammt hilfreich! Probieren Sie es aus und schreiben Sie mal, wie’s war. Oder rufen Sie mich an, wenn ich noch mal eine kleine Erklärung geben muss. :-)

#TrainerQuickie Wiederholung Nr. 2: Wiederholungs-Krach

Dienstag, Juli 14th, 2009

Nach dem Verbindungs-Krach folgt der Wiederholungskrach.
Die Einstiegsübung lässt sich noch variieren. Um bei fachlichen Themen mal eine kurze Pause einzulegen, bietet es sich an, kurz aufzustehen und “durchzuatmen”. Dabei kann man ein paar soeben gelernte Inhalte wiederholen. Außerdem besteht gleichzeitig die Möglichkeit, den Einsatz des Gelernten in der Praxis zu planen: Wie werde ich das Gelernte umsetzen?
Für die vorgeschlagenen Varianten können Sie Zeiten zwischen einer und fünf Minuten ansetzen.
Los geht’s!

Variante 1: Stellen Sie der Gruppe eine Frage zum Thema. Sagen Sie dann: “Wir brauchen fünf Antworten auf diese Frage!”

Variante 2: Anweisung an die Gruppe: “Erzählen Sie mir 10 Dinge, die Sie heute gelernt haben, die Sie vorher noch nicht wussten!”

Variante 3: Anweisung an die Gruppe: “Nennen Sie mir sieben Möglichkeiten (Varianten), wie Sie das heute Gelernte anwenden können.”

Variante 4: Anweisung an die Gruppe: “Denken Sie an einen Satz oder ein Wort, dass das bisher zum Thema Gelernte zusammenfasst. Wenn ich bis drei gezählt habe, rufen Sie das Wort oder den Satz laut aus!”

Variante 5: Anweisung an die Gruppe: “Rufen Sie vier Möglichkeiten aus, wie Sie die Informationen nutzen können, die Sie bisher zum Thema erkundet haben!”

Variante 6: Hängen Sie ein Lernplakat mit einer Liste themenrelevanter Bedeutungen oder Begriffe auf. Sagen Sie den Teilnehmern: “Wenn ich auf ein Wort zeige, rufen Sie es laut aus. Dann drehen Sie sich zu der Person neben Ihnen und erklären sich das Wort oder die Bedeutung gegenseitig.”

Was bleibt noch offen???