Posts Tagged ‘Auszubildende’

Kann eine Seminar-Saison schöner beginnen?

Dienstag, August 23rd, 2011

Großer Spaß und auch ein bisschen neu.

Gestern berichtete ich hier bereits über die schönen Seminarunterlagen. Neu!
Die Gruppe, das 3. Ausbildungsjahr ist auch ganz toll und zauberhaft und ich freue mich, die Mädels im nächsten Jahr wieder in den nächsten Seminaren zu treffen. Neu!  <– Wobei, hm, dieses Gefühl habe ich immer bei Ulla-Popken-Gruppen! :-)
Ich habe mal versucht, bei einer Informationseinheit, die von meiner Auftraggeberin, der Ausbildungsleiterin Ann Katrin Pniwczak von der Firma Ulla Popken, durchgeführt wurde, mit zu skizzieren. Neu!
Außerdem habe ich mein Teilnehmerstimmen-Buch zum 1. Mal eingesetzt und die Teilnehmerinnen haben es in bester Poesiealbum- Manier eingeweiht. Herrlich! Neu!

“Neu!” mag ich gerne!

Alles andere war eigentlich wie immer: lustig!

Hier ein paar Fotos:

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Grundsätzlich sind wir immer unter Zeitdruck, das ist nun wirklich nichts Neues… ;-)

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“Regeln und Rollen” wie immer…

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Cool, die neuen Figuren sind gelungen!

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Sowas, wie mein 1. Großes Bild. Ein Anfang,oder?

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Fotoshooting mit zufriedener Ausbildungsleiterin Ann Katrin Pniwczak

So kann’s bitte weitergehen! :-)

Die Grundstruktur von Online-Kursen

Mittwoch, September 22nd, 2010

Endlich ist es online: das 1. Video aus der Methodenserie, aus dem Videoblog, den apprenti-News, oder wie es auch immer heißen mag.

In diesem (leider) etwas länger geratenen Video geht es um die grundsätzliche Gestaltung von Online-Kursen. Wie wir es für aktivierendes Lernen als sinnvoll erachten.

Hinweise zu den Büchertipps aus dem Video. Beide Bücher sind absolut empfehlenswert. :-)

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Übrigens: Wenn Sie mehr über die Anwendung und Umsetzung von “M*A*S*T*E*R-haft trainieren” erfahren wollen, dann melden Sie sich doch einfach zu unserem Seminar an, das vom 4.-5. November 2010 in Braunschweig stattfindet. In der Seminarpauschale ist das TEP-Programm mit enthalten. Tolle Sache, oder?

Mehr Informationen dazu finden Sie hier: M.A.S.T.E.R.-Referenten-Training SPEZIAL HANDEL & VERTRIEB

Prüfungsvorbereitung für Verkäufer und Kaufleute im Einzelhandel

Mittwoch, Mai 12th, 2010

Die Frühjahrs-Saison ist vorbei oder diese Schlacht ist geschlagen. Jedes Jahr aufs Neue in März-April und Oktober-November ist es wieder Thema: Prüfungsvorbereitung.

Ich gestehe: Auch wenn ich manchmal darüber fluche, dass es immer wieder dasselbe ist, mache ich das doch eigentlich ganz gerne. Seit 12 Jahren lasse ich mir jedes Jahr für diese Zeit etwas Neues einfallen, um die Themen aktivierend zu vermitteln.

Sämtliche Quizspielarten und Zuordnungsaufgaben haben wir schon ausprobiert. Selbst theaterpädagogische Methoden lassen sich für die Fachthemen (Lagerkennziffern, Kaufvertrag) hervorragend einsetzen. In diesem Jahr gab es nur wenige Neuerungen aus der Kategorie „Unterhaltung und Lernen“, weil wir im Hintergrund die Weichen für den Herbst 2010 und das Frühjahr 2011 ganz neu stellen. Gut, für die Teilnehmer macht es keinen Unterschied, das sind immer wieder andere, aber ich möchte doch immer wieder mal etwas Neues machen. 
Mir sind besonders in diesem Jahr vermehrt Verhaltensweisen aufgefallen, die mir zeigen, dass das Thema Prüfungsvorbereitung noch nicht erschöpfend bis zum Ende durchdacht ist.

Das Problem: Die Konzentration ist trotz Lernpausen und Methodenwechsel weniger vorhanden. 
Das ist auch bei anderen Themen so, mir geht es aber hier primär um die Prüfungsvorbereitung. Die Rückmeldung von Teilnehmern und Auftraggebern war durchweg positiv:

„Danke, wir haben ganz viel gelernt! Endlich habe ich das verstanden! Ach so, das Thema ist ja doch nicht so schlimm!“

Das macht mich einerseits zufrieden, aber es gibt immer wieder den Ansporn mehr zu bieten. Die Teilnehmer mit noch mehr verfestigtem Wissen aus dem Training in die Lernphase zu schicken. Ich merke, dass es mir immer einen Stich versetzt, wenn Teilnehmer sagen:

„Danke Frau Dirks, jetzt habe ich es verstanden aber ich muss es dann sowieso zu Hause auswendig lernen!“

Autsch, das mag dem einen oder anderen Leser vielleicht genügen, aber für mich ist das immer wieder ein Entwicklungsfeld. Wir haben keine hochwissenschaftlichen Themen. Die meisten Inhalte sind Anwendungswissen. Warum muss also der Teilnehmer das Wissen noch ,auswendig lernen‘? Ich finde, dass die freie Zeit, die die Teilnehmer für sich haben verdammmt knapp und wertvoll ist. Wenn sie dann für eine Woche im Seminar sitzen, sollte der höchstmögliche Output erreicht werden. Wenn mir also jemand sagt, dass er noch etwas zu Hause auswendig lernen will, dann bin ich der Meinung, dass es am Training liegt. Hier sollen, meiner Meinung nach, nicht nur einfach Lernimpulse gegeben werden. Hier soll aktiv gelernt werden. DAS ist ein Unterschied. Ich freue mich deshalb besonders über diese Rückmeldungen, denn dann ist es auch für mich ein gutes Seminar gewesen:

„O.k., ich schau‘ mir das dann zu Hause (oder im Laden, also im TUN) noch mal an. Dann fühle ich mich sicher. Ich mach‘ die Prüfungsbögen noch mal durch, damit ich auch wirklich überzeugt bin, dass ich es kann!“

Das ist ein guter Weg, denn das zeigt, dass ich meinen Job wirklich gut durchdacht erledigt habe. Das möchte ich zukünftig noch mehr hören und darum werfen wir das Thema komplett um und legen es jetzt schon mal neu auf.

Ich habe mir Unterstützung zu der Gestaltung geholt: Michael Krieg. TV-Autor und Producer wird mich als Autor unterstützen. Bisher haben wir als Referententeam für das Thema Comedy zusammengearbeitet. Aktuell überlegen wir, welche Themen sich eignen und wie man diese Themen in ein Seminarformat  (online und Präsenz) einbauen kann.

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Zukünftig werden wir in der Prüfungsvorbereitung noch mehr Elemente aus der TV-Unterhaltung einbauen und die Lerneinheiten so takten, wie im TV, weil wir glauben, dass unsere Lerner in genau diesem Rythmus aufnahmefähig sind. Wir selbst auch. Wir haben eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne und auf genau diese wollen wir mit unseren Methoden eingehen. 
Erschreckend habe ich festgestellt, dass ich selbst nach maximal drei Minuten einen YouTube-Film abbreche, weil mir das zu lange dauert. Nur wenn er wirklich spannend ist und/ oder mir einen großen Mehrwert bietet, dann bleibe ich dran. Gar nicht auszudenken, was das für ein Seminar bedeutet.

Fortsetzung folgt in den Blogbeiträgen zur apprenti-Online-Akademie.

Auf dem Weg zur Azubi-Online-Akademie – Heute: Wozu soll das gut sein?

Sonntag, April 25th, 2010

Onlien Trainer Einzelhandel

Aktuell arbeiten wir an der Gestaltung aktivierender Online-Kurse für Auszubildende. Zunächst mit dem Schwerpunkt Prüfungsvorbereitung. In der Folge steht aber auch eine komplette Online-Begleitung, während der gesamten Ausbildung.

Seit einigen Jahren beschäftigt mich das Thema schon. Ich habe mich immer wieder zurückweisen lassen, mit den Totschlag-Argumenten:

„Das geht nicht! Unsere Azubis haben keine PCs und sind nicht online. Ach, unser Betriebsrat findet es sicher nicht gut. Wir können unseren Azubis keine PCs kaufen!“

Klar, das sind das immer noch Argumente. Mittlerweile verfehlen sie ihre Wirkung auf mich, spätestens seit sich meine Kontaktlisten auf Facebook, XING und MeinVZ auch mit ehemaligen oder aktuellen Azubi-Teilnehmern füllen. Wie soll DAS denn gehen, wenn niemand von denen einen Computer hat und online ist? ;-)
Auf diesem Weg habe ich in den letzten Tagen auch einigen Teilnehmern auf Facebook und MeinVZ zusätzliche Fragen zur Prüfungsvorbereitung beantwortet, zusätzliche Materialien zur Verfügung gestellt oder einfach Mut gemacht. Es geht also, scheinbar ist der Wunsch, sich zu vernetzen mittlerweile sehr stark ausgeprägt. Eine perfekte Grundlage für das Lernen online. Besser geht‘s nicht.

Was passiert in der Praxis?
Nehmen wir mal an, es gibt im Unternehmen X ein bis maximal zwei Präsenzseminare pro Ausbildungsjahr, in denen sich die Auszubildenden austauschen und gemeinsam aktiv lernen können.

In der Zeit dazwischen erledigen sie ihren Job im Verkauf. Sie erledigen (vielleicht)  auch mal schnell zwischendurch ihre Vor- und Nachbereitungsaufgaben.

„Ja, das Seminar, das war toll! Wir haben viel gelernt, aber mein Chef und meine Kollegen interessiert das nicht. Schade. Die Unterlagen, die ich mir ansehen soll, um Theorie und Praxis zu verknüpfen, die kann mein Chef auch nicht erklären. Ich würde ja die Frau Y aus der Personal-entwicklung anrufen, aber ich trau‘ mich nicht, weil ich Angst habe, dass mein Chef dumm dasteht und außerdem ist sie viel unterwegs. Warum soll ich sie auch ewig wegen so‘ner Kleinigkeit anrufen? Ich warte lieber bis zum nächsten Treffen oder sage gar nichts…usw.“

Klar, da kann auch der motivierteste Azubi nur resignieren. Im nächsten Seminar arbeite ich als Trainerin oft gegen eine besondere Form der ‘Amnesie’: „Nee, das haben wir aber noch nicht gemacht!“ – So? Womit haben wir denn das letzte Seminar bestritten? Die geschilderte Situation erlebe ich trotz unterschiedlichster Tools zur Transfersicherung. Auch für die betreuenden Personalentwickler und Ausbildungsleiter ist dies oft frustrierend. Die Unternehmen besitzen ein weit verteiltes Filialnetz, mit jeweils nur wenigen Auszubildenden. Neben anderen vielfältigen Aufgaben ist die Betreuungszeit für Ausbildung knapp.

Der Einsatz von eLearning ist in diesem Fall weder Voodoo noch andere Zauberei, die diese Probleme abstellt. Aber: Es ist auch nicht der Auftrag des Trainers, diese Probleme zu lösen. Natürlich kann man darauf hinweisen, Beobachtungen schildern. Wenn der Trainer nicht explizit den Auftrag erhält, die Problemlösung im Unternehmen zu begleiten, dann lautet der Auftrag anders:

„Machen Sie unsere Azubis fit in den Bereichen, die wir selber nicht leisten können. Sie sind der Lernbegleiter für unsere Auszubildenden, der Theorie und Praxis verknüpft. Sie kennen sich aus, Sie wissen, was zu tun ist! Am Ende steht die Prüfung und die soll mindestens mit ,gut‘ abgeschlossen werden.“

Jawoll, soweit, so gut! Machen wir! Dabei hilft uns eLearning auf unsere Art. Mit ebenso aktivierenden Methoden, wie wir sie auch in unseren Seminaren einsetzen.

Welchen Nutzen haben die Kunden von apprenti durch das zusätzliche Online-Angebot?

  • Personalentwickler haben während der gesamten Ausbildungszeit intensiven Kontakt zu den Auszubildenden, ohne dass zusätzliche Reisekosten und Reisezeiten entstehen –> Mehr Zeit für Gespräche!
  • Unser Lern-Management-System bietet permanente Tools zur zeitnahen Lernerfolgskontrolle.
  • Der Postversand von Unterlagen entfällt: Prüfungsfragen, Arbeitsaufträge, Lerntagebücher, alle Unterlagen werden zusätzlich zur Erstausstattung jeweils aktualisiert und online zur Verfügung gestellt.

Welchen Nutzen haben die Auszubildenden von diesem zusätzlichen Online-Angebot?

  • Die Auszubildenden
    • können frei entscheiden, wann genau sie den Stoff lernen oder wiederholen möchten.
    • können ihre Lernzeit frei einteilen.
    • arbeiten in Kleingruppen an Lernprojekten, die die Verknüpfung von Theorie und Praxis detailliert ermöglichen.
    • können sich gegenseitig Fragen beantworten und sich gegenseitig helfen.
    • erhalten schnelle Antworten auf Fragen zwischendurch, vom Online-Trainer, PE‘ler, anderen Experten.
    • lernen ebenso spielerisch und aktiv, wie in unseren Präsenztrainings
    • können ihren Lernfortschritt selbst jederzeit mit Testfragen kontrollieren, sooft sie möchten.

Neben den Auszubildenden (Verkäufer und Kaufleute im Einzelhandel) übernehmen wir auch die Begleitung von Handelsassistenten. Schwerpunkt: Informationen, worauf es z.B. bei der Beantwortung offener Prüfungsfragen ankommt und die Umsetzung handlungsorientiertes Lernens.

Wenn Sie dazu mehr wissen wollen, dann nehmen Sie gerne Kontakt!

Handelsassistenten-Spezial 2: Keine Lust zum Lernen? – Nervprogramm gefällig?

Montag, März 29th, 2010

Ich lese gerade bei Facebook, dass heute für einige Teilnehmer der “Lernurlaub” anfängt. Das ist ein guter Plan. :-)

Aber ich lese auch, dass die Motivation nicht allzu hoch ist. Aus eigener Erfahrung kenne ich die Aufschieberitis: “Ach, es sind ja noch drei Wochen bis zur Prüfung! Da hab’ ich ja noch Zeit!” – Das Problem: am Ende muss man in vielen Bereichen großen Mut zur Lücke haben. Kein sicherer Plan, der oft nur Mittelfeld beschert und am Ende ist es wieder mal ärgerlich: “Hätte ich doch nur…”
Jetzt zeigt sich doch noch der Mutterinstinkt für meine Teilnehmer. Au Backe!

Zufällig habe ich ein so genanntes “Nervprogramm” gefunden, das immer wieder zum Lernen animieren soll, auch wenn man z.B. mit viel wichtigeren Dingen im Internet unterwegs ist. Auf Facebook gar, oder bei StudiVZ, beim Ostergewinnspiel der Sparkasse usw. Ich kann das nur zu gut verstehen. ;-)

Popling Screencast from rob rhyne on Vimeo.

Hier ist der Link zur Webseite: http://www.popling.net/

Vielleicht einfach mal testen.

Das interesanteste Programm in dieser Form ist für mich aber immer wieder dieses: http://www.cobocards.com/
Jetzt sogar mit App fürs iPhone. Also wirklich, moderner geht’s kaum.

Viel Spaß beim Lernen und alles Gute für die Prüfung!

Der Fluss der Ausbildung – Zielfindung und Reflexion

Mittwoch, Februar 17th, 2010

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In der letzten Woche habe ich versprochen, etwas genauer auf diese Übung einzugehen. Ich setze diese Übung oft zu Beginn der Ausbildung ein. Wenn ich mich recht erinnere, dann habe ich Sie mal aus der Spielesammlung  Ludus & Co. von Axel Rachow entnommen.

Einstieg:
„Zu Beginn Ihrer Ausbildung haben Sie sich Ziele gesetzt. Welche der selbst gesetzten Ziele haben sie bereits umgesetzt? Welche nicht? Legen Sie bitte jetzt Ihr Augenmerk auf die Dinge, die sie noch nicht (oder nur zum Teil) umgesetzt haben.

Was sind dafür Ihre Stolpersteine? Betrachten Sie dabei nur Ihre eigenen Stolpersteine, die Sie selbst zu verantworten haben, nicht die Dinge, die in der Verantwortung Ihrer Ausbilder liegen!”
–> Anleitung auf ein FC schreiben. Jeder TN schreibt drei Stolpersteine jeweils auf eine Karte.

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“Ich teile Sie jetzt in zwei Gruppen ein. Jede Gruppe arbeitet an einem Flusslauf, der hier mit Klebeband auf den Fußboden geklebt ist. Dieser Flusslauf enthält Einkerbungen, wie bei einem echten Flusslauf. An einigen Stellen wird der Fluss breiter, an anderen Stellen wird der Flusslauf wieder viel enger. Zum Ende verengt sich der Fluss sehr stark. Vielleicht ist er an einigen Stellen sogar tiefer oder flacher? Wofür stehen alle diese Einkerbungen, wenn Sie den Flusslauf  oder Ablauf Ihrer Ausbildung betrachten?”

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Die TN sollen diskutieren und erarbeiten, was diese Einkerbungen für sie in Bezug auf ihre Ausbildung bedeuten.
“Nutzen Sie die unterschiedlichsten Materialien hier im Raum. Hier auf dem Tisch finden Sie Postkarten. Nutzen Sie die Klebezettel zusätzlich für eigene Ideen und Zeichnungen.”

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–> Auswertung im Plenum. Unterschiedliche Möglichkeiten, d.h. kurze Diskussion, dann eigene Zielvereinbarung formulieren. Es ist auch noch mal ein Exkurs zum Thema “Zielfindung” möglich. Ich lasse die Teilnehmer im Anschluss auch gerne einen Brief an sich selbst schreiben, den ich ihnen dann zu einem späteren Zeitpunkt zusende: Um die Erreichung welcher Ziele möchte ich mich wie und bis wann kümmern? Wie werde ich die Umsetzung kontrollieren? Was gönne ich mir, wenn ich das Ziel/ die Ziele erreicht habe?

Mein Fazit: Zwar gehört die Übung nicht zu meinen Lieblingsübungen, denn ich mag es einfach laut und aktiver, doch die Wirkung der Übung ist immer wieder sehr intensiv und auch mit wenig Material und doch anschaulich anzuleiten. Einfach mal ausprobieren und hier kommentieren. :-)

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Seminar-Marathon: Woche 5

Mittwoch, Februar 10th, 2010

Hatten Sie schon mal ein Déjà-vu? Als Trainerin mit festen Schwerpunkten kommt das schon mal häufiger vor. Klar, dass jedes Seminar anders ist, aber die Grundstruktur und die fachlichen Informationen bleiben. Hier also ein paar Eindrücke vom Seminar “Der Einzelhandelsbetrieb” (s. auch “Seminar-Marathon: Woche 3″).

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Haben Sie schon mal gesehen, dieses Bild? Klar, in Woche 3, aber haben Sie auch das neue Datum gesehen?

Auch hier wieder der Punkt mentale Vorbereitung:
1. Erwartungen & Befürchtungen
2. Regeln für die Zusammenarbeit
Auf beide Punkte möchte ich nicht verzichten.

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Mir gefallen die Formulierungen: “Darauf freue ich mich” und “Das sollte hier nicht passieren” einfach besser, als “Erwartungen & Befürchtungen”. Was denken Sie?

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Die Auszubildenden kennen sich noch nicht, für die gute Zusammenarbeit hier eine meiner Lieblingsübungen zur Verbindung der Teilnehmer:

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Zielfindung mit Hilfe des “Ausbildungsflusses”. Lesen Sie in den nächsten Tagen mehr über diese Methode. Hier ein kurzer Eindruck über Ängste und Erfreuliches in Bezug auf die Ausbildung.

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Die größte Angst von Azubi und Ausbilder. Hm, man könnte sicher etwas dagegen tun… präventiv… ;-)

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Besser lesbar noch mal der olle Baum *gähn* aber schön:

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Jetzt geht’s hinein in einen vollen Theorietag:

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Zum Seminar gehört auch das Thema Konkurrenzbeobachtung. Die Teilnehmer machen unterschiedliche Erfahrungen mit Mitbewerbern am Seminarort. Mysteriös wird hier geshoppt.

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Jetzt habe ich wirklich mittlerweile Spaß daran, die FlipCharts zum Thema “Ordnung & Sauberkeit” ordentlich zu verhunzen. ;-)

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Eine intensive Auswertung rundet diese Aktion ab. Rückblickend muss ich sagen, dass die Auszubildenden sehr kritisch waren und viele Erkenntnisse zusammengetragen haben. Mir haben die Auswertungen und Präsentationen in dieser Gruppe sehr gut gefallen.

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ACHTUNG! DER SEMINARWAHNSINN IST AUSGEBROCHEN!

Bei Teilnehmern: Wildes Memory heißt hier die Devise, warum eigentlich nicht?

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Bei Trainerin und der anwesenden Personalentwicklerin: Wir spekulieren auf das Abendessen. Durch die häufige Anwesenheit im Seminarhaus, mit vielen Speise-Wiederholungen, kommt es zu Szenen, wie dieser…

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… leider haben wir uns beide vertippt: Es gab Kartoffelsuppe! Schade!
Merke: Speisepläne können doch variabler sein, als man es in Seminarhäusern vermuten mag. Dabei hatte ich mich schon so auf die Lasagne gefreut… :-)

Mehr zu diesem Seminar lesen Sie hier im März, denn dann folgt die 3. Gruppe zu diesem Thema. Vielleicht erfahren Sie auch etwas zum aktuellen Speiseplan?!?

#TrainerQuickie-Wiederholung Nr.7: Denk&Schreib

Dienstag, Februar 9th, 2010

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Eine wirklich gute kurze Wiederholung, inkl. Feedback für den Trainer. Funktioniert sehr gut, z.B. auch als Wiederholungsquickie vor der Pause:

Denk&Schreib: Denken Sie an Material, das Sie soeben entdeckt haben. Schreiben Sie auf eine Seite einer Moderationskarte einen wichtigen Satz, der diese Information zusammenfasst. (5′)

Ich habe die Übung nach einer Theorieeinheit kurz vor der Pause eingesetzt und diese Übung eingeleitet mit: “Bevor Sie jetzt in die Pause gehen,…”

Seminar-Marathon: Woche 4

Montag, Februar 8th, 2010

Eindrücke von der 3. Seminarwoche dieses Jahres. Im Januar-Februar habe ich mich hauptsächlich wochenweise verkauft. Themenschwerpunkte sind:
1. Einzelhandelsprozesse für das 3. Ausbildungsjahr und
2. Der Einzelhandelsbetrieb für das 1. Ausbildungsjahr.

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Heute berichte ich vom Seminar “Einzelhandelsprozesse” für das 3. Ausbildungsjahr. In diesem Seminar geht es darum, den Prüfungsschwerpunkt “Einzelhandelsprozesse” be-greifbar zur machen. Gewährleistet wird dies durch die Verknüpfung von Theorie und Praxis. In diesem Seminar arbeiten wir die vorhandenen theoretischen Kenntnisse der Teilnehmer auf und verknüpfen sie mit praktischen Abläufen im Unternehmen. Dazu halten im Laufe der Woche Praktiker aus unterschiedlichen Bereichen Vorträge. Die Abläufe werden mit “theoretischen” Abläufen abgeglichen und  mit Hilfe von praxisbezogenen Arbeitsaufgaben vertieft.

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Weitere Seminarschwerpunkte sind: Präsentation und Moderation. Das besondere Augenmerk liegt hier auf einem kurzen Präsentationstraining, das die Auszubildenden darin befähigt, Ihre Arbeitsergebnisse zu präsentieren. Diese Präsentationen vor Vertretern der Personalentwicklung kann ggf. für den weiteren Personaleinsatz in Bezug auf die Förderung verwendet werden. In dieser Woche lag der Schwerpunkt bei der Präsentation jedoch darin, die Auszubildenden näher kennen zu lernen.

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Zu Beginn jeden Seminars steht bei uns die Festlegung von Regeln für die gemeinsame Arbeit. Für uns bei AL (Accelerated Learning) geht es darum, die Lerner mental auf das Lernen einzustimmen.
Übrigens: Noch nie hat eine Gruppe die Punkte “Harmonie & Geborgenheit” festgelegt. Dies wurde zum geflügelten Begriff für die Woche. Mehr sag’ ich dazu nicht… ;-)

Besondere Highlights für die Auszubildenden sind in dieser Woche aber die Vorträge der Praktiker:

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Sie fragen sich, was “Greif’ den Löffel” bedeutet? Bleiben Sie dran, in den nächsten Tagen finden Sie dazu eine Info in der Rubrik “Methodenblog”.

Nach einigen Tagen intensiver Arbeit geht’s manchmal sehr ausgelassen zu. Das ist es, was mir an meinem Job Spaß macht! Übrigens: Wenn Sie lachen, lernen Sie!

1. Regel für Fotos der Trainerin: Bitte nur Fotos ohne Doppelkinn.

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Haben Sie bemerkt, dass Farbe von Ring, Jacke und Stiftfarbe aufeinander abgestimmt sind? Visuelle Lerner!

Uuups, die Auflockerung scheint eine Teilnehmerin verwirrt zu haben. Auf frischer Tat ertappt! :-) Ball ist “zufällig” in der Tasche gelandet. Nee, is’ klar!

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Eine aktive und lustige Truppe! Hat Spaß mit Euch gemacht, Mädels! Bleibt so! :-)
Freue mich auf den April.

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Seminar-Marathon: Woche 3

Sonntag, Februar 7th, 2010

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Dies sind Informationen aus dem Seminar “Der Einzelhandelsbetrieb” für das 1. Ausbildungsjahr (Verkäufer). Es ist eine Kombination aus Theorie, Praxis, Zieldefnition für die zukünftige Ausbildung und der Vermittlung von Lerntechniken. Dauer jeweils: Mo. 14:00 Uhr – Fr. 12:00 Uhr
Kurz: Volles Programm für Einsteiger in den Einzelhandel

Abfrage der Erwartungen und Befürchtungen –> mentale Vorbereitung, bevor es losgeht.

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Erkenntnisse zum Thema Lernen am 1. Tag. Ja, der “Baum der Erkenntnis” ist ein furchtbar alter Hut. Mit der Idee, die Klebezettel in Blätterform anzubringen gefällt er mir aber wirklich in Bezug auf das Thema Lernen. Also: Verzeihung, für diese olle Kamelle! ;-)

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Der 2. Tag ist der “Powertag”, viel Theorie, mit viel Aktivität für Teilnehmer. Der Film dient eher dem “Verpusten”.

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Es sieht schlimmer aus, als es ist: die Tabelle der Betriebsformen. Im Seminar haben uns hier Improtechniken mit viel Bewegung gute Dienste geleistet. Lernen mit Bewegung und Kreativität. Die Pinnwand dient lediglich als Notizzettel.

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Von diesem Seminar wird es noch weitere Berichte geben, weil es drei Gruppen gibt, die zu diesem Thema aktiv werden.