Posts Tagged ‘Mentale Vorbereitung’

Es geht los! – Fertig zur Abreise

Montag, September 19th, 2011

Fast ein Jahr nach meiner 1. Messe zur “Zukunft Personal” in Köln, sitze ich jetzt mit gepackten Messeutensilien da und schaue in die Morgensonne. Ich nehme es als ein gutes Zeichen, dass die Sonne scheint, wenn wir aufbrechen zum 2. Messeabenteuer. Zwischendurch frage ich mich, wie ich denn das ganze Zeug + 2 Personen + 2 Koffer + Kleinkram ins Auto bekommen soll.

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Zwei Kisten Werbematerial

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Der allerschönste Prospektständer der Welt, fertig zur Abreise!

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Zwei Messetheken und zwei Bilder für den Hintergrund

Ich glaube aber an das Gute und mache mir keine Sorgen. Steckt nicht in jeder Frau ein bisschen Mary Poppins? Das, was bei IKEA-Einkäufen funktioniert wird auch bei Messebesuchen gut gehen, oder? :-)
Außerdem ist es ja nur unwesentlich mehr, als das Material für ein Seminar. Nur etwas sperriger eben.

Auf 1,5 qm darstellen, was apprenti ausmacht, damit auffallen, Kunden “abschleppen”, soviel Zulauf zu haben, dass sich die Kunden vor dieser Fläche prügeln um die wenige freie Zeit der Trainerin, hach ein Traum! Kunde 1: “Gehen Sie doch weg, Sie, sie kommt zu mir und schult meine Mitarbeiter!” – Kunde 2: “Was? Bei Ihren Leuten ist doch Hopfen und Malz verloren. Sie kommt natürlich zu mir!” – Kunde 1: “Was fällt Ihnen ein, Sie Schnepfe? Bei Ihren Mitarbeitern ist doch jedes Seminar, als würde man Perlen vor die Säue werfen!” – Kunde 1 und Kunde 2 beginnen sich zu schubsen und sich an den Haaren zu ziehen… Herrlich! Träumen wir doch alle davon, oder?
Nun, ob sich die Kunden wirklich um apprenti prügeln, das muss sich zeigen, auf jeden Fall habe ich etwas gefunden, was zu uns passt, viel zu groß ist für den kleinen Stand, aber sehr auffällig: Das schwarze Buch!

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Wir werden es zwischendurch immer wieder geöffnet aufstellen. Sie wollen wissen, was drin steht?
Ha, dann besuchen Sie uns doch ab morgen auf der Messe “Zukunft Personal” in Köln in der Halle 2.2 am Stand T11.

Wir freuen uns auf Sie, auch wenn Sie sich nicht prügeln! :-)

Trainer-Urlaubstipp Nr.5: Souvenirs

Freitag, Juli 15th, 2011

Kaufen Sie Souvenirs!
Schauen Sie NICHT verächtlich auf die liebevoll in China hergestellten kroatischen, spanischen oder sorbischen Handmade-Souvenirs.
Meist werden diese Souvenirs in ambulanten Strandboutiquen verkauft. Schauen sie genau hin, was könnten Sie für Ihre Arbeit gebrauchen?
Manchmal hilft uns der größte Kitsch bei der Vermittlung trockener Inhalte.

Hier ist meine kleine Ausbeute (man muss es ja auch nicht gleich übertreiben):

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Ein riesiger Glibbergummi-Kooshball (ca. 25 cm im Durchmesser). Beim Werfen leuchtet er blau. Cooles Teil für “Heißer-Ball-Runden”, Blitzlichter und Namensspiele.
Nachteil: Die Hände stinken nach der Ballrunde furchtbar nach Gummi. Aus meiner Erfahrung mit anderen Koosh-Bällen legt sich das aber nach der 10. Seminargruppe. :-)

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Daneben lag noch ein kleiner gelber Glibberwurm. Auch der leuchtet beim Werfen. Mitnehmen.

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Eine Wasserpistole! Yess!
Ja, ich werde sie einsetzen. Bietet sich in heißen Sommerseminaren besonders für trockene Themen ein. Allerdings immer nur einmal in der gleichen Seminargruppe, dann ist der Überraschungseffekt weg. Es gibt zwei drei “robuste” Gruppen mit denen ich das auf jeden Fall machen kann. Und ich freu’ mich drauf! :-)

Ich habe kitschige Urlaubssouvenirs und ich werde sie einsetzen.
Was bringen Sie mit?
Ich wünsche Ihnen einen schönen Urlaub! :-)

Rezension – Trainings planen und gestalten von Petra Nitschke

Montag, Juni 27th, 2011

Professionelle Konzepte entwickeln
Inhalte kreativ visualisieren
Lernziele wirksam umsetzen

Das sind die Untertitel und ich höre: “Aha, schon wieder ein kreatives Buch in der Rezension!” – “Ja, klar!” :-)

Ich wurde auf das Buch aufmerksam, weil der Workshop von Petra Nitschke auf dem Trainerkongress in Berlin am 12.03.2011 den Titel trug: “Visuelle Trainingsplanung – Vom Regiebuch zum Storyboard”. Ja super, sofort hin da. Wieso war mir das vorher nicht aufgefallen? – Sicher, weil ich auf den Buchtitel nicht reagierte, habe ich doch bereits mehr als eine Idee, wie ich meine Trainings konzipiere.

Ein paar Fotos mit Beispielcharts zu verschiedenen Fachthemen aus dem Workshop. Das hat mich so neugierig gemacht, dass ich spontan das Buch kaufen MUSSTE:

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Diese Planung hat mich am meisten beeindruckt.

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Ein schönes Layout, das ich auch so jetzt schon häufiger mal eingesetzt habe.

Zum Buch:

Das Buch von Petra Nitschke bedient sowohl Anfänger, als auch Profis im Trainerberuf. Das Buch widmet sich in der Grundstruktur vier Elementen der Trainingsplanung: Zielsetzung, Planung, Gestaltung und Auswertung. Wobei die Schwerpunkte bei der Planung und der Gestaltung von Trainingskonzepten liegen. Das empfinde ich aber auch als sehr angemessen.

Ein kurzer Einblick in die einzelnen Elemente:

Zielsetzung – Ich bin jetzt seit 13 Jahren Trainerin und die Beschäftigung mit Lernzielen gehört einfach zum Traineralltag. Mit meinen Kunden erarbeite ich die Lernziele, aber die Operationalisierung, wie sie in den AdA-Kursen von der IHK gefordert wird, die habe ich über die Jahre hinweg meinen Belangen angepasst. Petra Nitschke scheint dies zu ahnen, denn sie widmet diesem Thema zu Beginn gleich ein paar motivierende Seiten, so dass ich noch mal über die Operationalisierung nachdenke. Zwar anders als damals, aber ebenso präzise. Ich bin sicher, dass dies meinen Teilnehmern zugute kommt. :-)

Planung – Petra Nitschke steigt ein, indem sie die Trilogie des Planens erklärt:

“Vom Thema zum Inhalt, vom Inhalt zum Regiebuch und vom Regiebuch zum Storyboard – eine Dramaturgie in drei Akten,” schreibt sie in der Einleitung des Kapitels.

Damit saugt sie mich sofort in das Buch hinein, denn die Begriffe aus dem Theater unterstützen meine Idee der Verknüpfung von Lernen und Unterhaltung und somit folge ich ihr durch die logische Entwicklung der Trainingsplanung:

1. Akt – Vom Thema zum Inhalt
2. Akt – Vom Inhalt zum Regiebuch
3. Akt – Vom Regiebuch zum Storyboard

Und in genau diesem 3. Akt fühle ich mich sehr wohl, weil es dort um die wirklich visuelle Planung geht.
Sicher erscheint diese Vorgehensweise manchem Trainer aufwendig und nicht in allen Punkte sinnvoll, doch gerade mit dieser Vorgehensweise sichert die Autorin das Erreichen der Lernziele ab. Ich sehe auch Parallelen zu meinem Planungsablauf als Lehrtrainerin für “Accelerated Learning”.
An dieser Stelle könnte man sich streiten, ob es besser ist, ein erfahrener Trainer zu sein, der seine Arbeitsweise in Bezug auf die Seminarplanung überdenkt, oder aber ein unerfahrener Trainer, der es gleich von Beginn an richtig macht und seine Arbeit fundiert durchdenkt.
Ich kann nur für mich sprechen, denn ich habe bei einzelnen Konzepten bereits einige Punkte verändert und habe auch überlegt, wie ich das Thema Storyboard-Entwicklung noch intensiver für mich nutzen kann. Als visueller Mensch spricht mich das auf jeden Fall sehr an. :-)

Gestaltung – Diesen Absatz möchte ich mal mit dem auf Twitter fürs Schwärmen verwendeten Begriff *hach* einleiten: “Bilder & Charts gestalten” ist die Überschrift und beim Durchlesen der Inhaltsangabe dieses Kapitels laufe ich gedanklich schon mal los und hole Papier und Marker. Das Kapitel enthält die Überschriften:

“Bildsprache entwickeln”: Die Gestaltung von Texten und Headlines wird erläutert. Ebenso der Einsatz von Grundformen, Textboxen, Bildern & Symbolen sowie Figuren. Mein persönliches Highlight ist außerdem das kleine Bildvokabelheft für Trainer. Hier habe ich selbstverständlich auch schon wieder Elemente für meine Arbeit herausgezogen. :-)

“Basistechniken”: Wie in anderen Gestaltungsbüchern gibt es hier Informationen zu Schriftbild, Farbe und Co. Meiner Meinung nach gehört das Kapitel einfach dazu, denn die Leser besitzen ein unterschiedliches Vorwissen, so dass sie hier gut abgeholt werden.

“Von der Skizze zur Zeichnung”: Ein Thema, das immer noch wichtig ist – für mich zwar völlig unverständlich, welche Materialien werden zur Visualisierung benötigt. Keine Frage, das Kapitel passt hier hin, weil Frau Nitschke wahrscheinlich ebenso die Erfahrung gemacht hat, dass manche Trainer sich bisher keine oder nur wenig Gedanken über Marker und Papier gemacht haben. Auf jeden Fall wichtig für Anfänger in diesem Bereich.

“Schritt in die Mediengestaltung”: Ein weiteres wichtiges Kapitel, was sich nicht nur für die Gestaltung von FlipCharts oder Folien beschränkt, sondern bei dem es auch um Layouts für Teilnehmerunterlagen und Websites geht. Sehr gelungen und gut visualisiert. Es erklärt auch in Grundzügen, wie Gestalter denken und warum man Ihnen Ihre Webseite eben so gestaltet hat, wie sie vom gestalterischen Standpunkt her sein sollte. Ein Schritt in die richtige Richtung und ein Fest für visuelle Menschen. ;-)

Der Kreis schließt sich mit dem Punkt “Auswertung” – Hier fällt auf, dass der Fokus nicht darauf liegt, welche Methoden es allgemein zur Auswertung von Seminaren gibt, sondern der Umstand der Auswertung des Seminars aus Trainersicht. In dieser Klarheit habe ich das bisher in keinem Buch gefunden. Dazu gehört einerseits das Teilnehmerfeedback, zusätzlich aber auch noch die Selbstreflexion des Trainers. Gefolgt von Hinweisen zur Konzeptanpassung. Das, was man vielleicht gerne mal auf “Demnächst!” verschiebt.

Fazit: Eine Runde Sache, dieses Buch. Ja, da haben wir wieder mal das Fazit “Kaufen!”. :-)
Ein kleiner Hinweis noch, Sie sollten ein Grundinteresse am Thema Visualisierung mitbringen, sonst könnte es vielleicht den visuellen “Overflow” bedeuten. Als visueller Mensch empfehle ich aber absolut die Arbeit mit diesem Buch. Es lohnt sich.

Trainings planen und gestalten: Professionelle Konzepte entwickeln, Inhalte kreativ visualisieren, Lernziele wirksam umsetzen

Dies ist die Ergänzung zum Buch, wer gerne alle Formulare, Checklisten und Vorlagen hätte, die im Buch vorgestellt werden, der sollte sich dies anschauen: Trainings planen und gestalten

Sicher geht es auch ohne, aber für den Fall, dass… ist hier vorgesorgt:

P.S.

Eine Info für alle Interessenten oder Mitglieder  des Trainertreffens:

Am 01.07.2011 gibt Petra Nitschke im Rahmen des Trainertreffens Hannover einen Workshop zum Thema. :-)

Mehr Informationen finden Sie hier.

Auf dem Weg zur Azubi-Online-Akademie – Heute: Wozu soll das gut sein?

Sonntag, April 25th, 2010

Onlien Trainer Einzelhandel

Aktuell arbeiten wir an der Gestaltung aktivierender Online-Kurse für Auszubildende. Zunächst mit dem Schwerpunkt Prüfungsvorbereitung. In der Folge steht aber auch eine komplette Online-Begleitung, während der gesamten Ausbildung.

Seit einigen Jahren beschäftigt mich das Thema schon. Ich habe mich immer wieder zurückweisen lassen, mit den Totschlag-Argumenten:

„Das geht nicht! Unsere Azubis haben keine PCs und sind nicht online. Ach, unser Betriebsrat findet es sicher nicht gut. Wir können unseren Azubis keine PCs kaufen!“

Klar, das sind das immer noch Argumente. Mittlerweile verfehlen sie ihre Wirkung auf mich, spätestens seit sich meine Kontaktlisten auf Facebook, XING und MeinVZ auch mit ehemaligen oder aktuellen Azubi-Teilnehmern füllen. Wie soll DAS denn gehen, wenn niemand von denen einen Computer hat und online ist? ;-)
Auf diesem Weg habe ich in den letzten Tagen auch einigen Teilnehmern auf Facebook und MeinVZ zusätzliche Fragen zur Prüfungsvorbereitung beantwortet, zusätzliche Materialien zur Verfügung gestellt oder einfach Mut gemacht. Es geht also, scheinbar ist der Wunsch, sich zu vernetzen mittlerweile sehr stark ausgeprägt. Eine perfekte Grundlage für das Lernen online. Besser geht‘s nicht.

Was passiert in der Praxis?
Nehmen wir mal an, es gibt im Unternehmen X ein bis maximal zwei Präsenzseminare pro Ausbildungsjahr, in denen sich die Auszubildenden austauschen und gemeinsam aktiv lernen können.

In der Zeit dazwischen erledigen sie ihren Job im Verkauf. Sie erledigen (vielleicht)  auch mal schnell zwischendurch ihre Vor- und Nachbereitungsaufgaben.

„Ja, das Seminar, das war toll! Wir haben viel gelernt, aber mein Chef und meine Kollegen interessiert das nicht. Schade. Die Unterlagen, die ich mir ansehen soll, um Theorie und Praxis zu verknüpfen, die kann mein Chef auch nicht erklären. Ich würde ja die Frau Y aus der Personal-entwicklung anrufen, aber ich trau‘ mich nicht, weil ich Angst habe, dass mein Chef dumm dasteht und außerdem ist sie viel unterwegs. Warum soll ich sie auch ewig wegen so‘ner Kleinigkeit anrufen? Ich warte lieber bis zum nächsten Treffen oder sage gar nichts…usw.“

Klar, da kann auch der motivierteste Azubi nur resignieren. Im nächsten Seminar arbeite ich als Trainerin oft gegen eine besondere Form der ‘Amnesie’: „Nee, das haben wir aber noch nicht gemacht!“ – So? Womit haben wir denn das letzte Seminar bestritten? Die geschilderte Situation erlebe ich trotz unterschiedlichster Tools zur Transfersicherung. Auch für die betreuenden Personalentwickler und Ausbildungsleiter ist dies oft frustrierend. Die Unternehmen besitzen ein weit verteiltes Filialnetz, mit jeweils nur wenigen Auszubildenden. Neben anderen vielfältigen Aufgaben ist die Betreuungszeit für Ausbildung knapp.

Der Einsatz von eLearning ist in diesem Fall weder Voodoo noch andere Zauberei, die diese Probleme abstellt. Aber: Es ist auch nicht der Auftrag des Trainers, diese Probleme zu lösen. Natürlich kann man darauf hinweisen, Beobachtungen schildern. Wenn der Trainer nicht explizit den Auftrag erhält, die Problemlösung im Unternehmen zu begleiten, dann lautet der Auftrag anders:

„Machen Sie unsere Azubis fit in den Bereichen, die wir selber nicht leisten können. Sie sind der Lernbegleiter für unsere Auszubildenden, der Theorie und Praxis verknüpft. Sie kennen sich aus, Sie wissen, was zu tun ist! Am Ende steht die Prüfung und die soll mindestens mit ,gut‘ abgeschlossen werden.“

Jawoll, soweit, so gut! Machen wir! Dabei hilft uns eLearning auf unsere Art. Mit ebenso aktivierenden Methoden, wie wir sie auch in unseren Seminaren einsetzen.

Welchen Nutzen haben die Kunden von apprenti durch das zusätzliche Online-Angebot?

  • Personalentwickler haben während der gesamten Ausbildungszeit intensiven Kontakt zu den Auszubildenden, ohne dass zusätzliche Reisekosten und Reisezeiten entstehen –> Mehr Zeit für Gespräche!
  • Unser Lern-Management-System bietet permanente Tools zur zeitnahen Lernerfolgskontrolle.
  • Der Postversand von Unterlagen entfällt: Prüfungsfragen, Arbeitsaufträge, Lerntagebücher, alle Unterlagen werden zusätzlich zur Erstausstattung jeweils aktualisiert und online zur Verfügung gestellt.

Welchen Nutzen haben die Auszubildenden von diesem zusätzlichen Online-Angebot?

  • Die Auszubildenden
    • können frei entscheiden, wann genau sie den Stoff lernen oder wiederholen möchten.
    • können ihre Lernzeit frei einteilen.
    • arbeiten in Kleingruppen an Lernprojekten, die die Verknüpfung von Theorie und Praxis detailliert ermöglichen.
    • können sich gegenseitig Fragen beantworten und sich gegenseitig helfen.
    • erhalten schnelle Antworten auf Fragen zwischendurch, vom Online-Trainer, PE‘ler, anderen Experten.
    • lernen ebenso spielerisch und aktiv, wie in unseren Präsenztrainings
    • können ihren Lernfortschritt selbst jederzeit mit Testfragen kontrollieren, sooft sie möchten.

Neben den Auszubildenden (Verkäufer und Kaufleute im Einzelhandel) übernehmen wir auch die Begleitung von Handelsassistenten. Schwerpunkt: Informationen, worauf es z.B. bei der Beantwortung offener Prüfungsfragen ankommt und die Umsetzung handlungsorientiertes Lernens.

Wenn Sie dazu mehr wissen wollen, dann nehmen Sie gerne Kontakt!

Netzfundstücke für Trainer – Teil 1: SimpleShow

Dienstag, März 30th, 2010

Wenn man als Trainer durchs Netz streunert, dann fragt man sich, welches der gefundenen Tools man für den Job als Trainer gebrauchen kann. Also, ich frage mich das immer.
Ich werde ständig fündig. Soeben habe ich dies gefunden, ein Widget, eine Auskopplung aus der Simpleshow (www.simpleshow.de). Im ersten Moment erscheinen manche Fundstücke 100% passgenau. Einige Minuten später gibt es dazu das entsprechende Ideen-Feuerwerk. Manchmal ist es aber auch andersherum. :-(
Es kommt aber auch vor, dass das Fundstück einfach ein Auslöser für weitere Ideen ist, denen man nachgehen sollte, um Inhalte klarer und nachhaltiger zu vermitteln.

Mit dem folgenden “Fundstück” verbinde ich den Einstieg in ein Thema. Ich sende den Seminarteilnehmern eine Vorab-Aufgabe (immer öfter per Mail). Zum Einstieg in das Thema kann ich den Teilnehmern auf unterhaltsame Weise eine Frage zu stellen, die sie mit Ja-Nein-Vielleicht beantworten. Es sollte eine etwas knifflige Frage sein, die neugierig macht auf mehr. Auf die oder den Trainer, auf das Thema, auf das Seminar.

Testen Sie’s doch einfach mal aus:

http://www.yes-no-maybe.net/

Was denken Sie? Welche Ideen haben Sie? :-)

Ach, übrigens:
Was ist eigentlich die Simpleshow? Hier ein sehr anschauliches Beispiel von Simpleshow:

#TrainerQuickie Aufnehmen der Lerninhalte Nr.1: Ich sag’, was ich zuerst wissen will

Mittwoch, August 12th, 2009

221-apprentiEin Lernstoff muss vermittelt werden, dabei spielt die Reihenfolge nicht immer die wichtigste Rolle. Wir bestimmen oft mit Hilfe der Lernziele, in welcher Reihenfolge wir den Teilnehmern den Stoff am besten vermitteln. Warum überlassen wir es nicht mal unseren Teilnehmern, zu bestimmen, in welcher Reihenfolge sie den Stoff vermittelt haben möchten? Die Aufmerksamkeit, z.B. bei Mini-Vorträgen, ist wesentlich größer, wenn ich weiß, dass jetzt gerade der Teil des Themas dran ist, der mich hauptsächlich interessiert.

Was sollten Sie also tun?

Zerlegen Sie die Lerninhalte. Schreiben Sie einzelne Stichworte oder kurze Sätze auf Moderationskarten. Die Teilnehmer sollen nun auswählen in welcher Reihenfolge sie etwas zu den Inhalten erfahren möchten.

Sie können auch vor der Veranstaltung abfragen, welche Fragen die Teilnehmer sich zu den einzelnen Themen stellen. Diese Fragen nehmen Sie als Grundlage. Die Gliederung übernehmen die Teilnehmer. So haben Sie gleich auch schon mal die Erwartungen der Teilnehmer abgefragt. Wie praktisch! J

Aber Achtung! Diese Vorgehensweise bedeutet nicht, dass Sie einfach nur Ihren PowerPoint-Vortrag neu sortieren oder in der Pause Ihre Folien umstrukturieren. Wenn wir beim Aktivierenden Lernen Vorträge halten, dann dauern die höchstens 10 Minuten! Natürlich sollten Sie für Ihre einzelnen Lernziele/ Lerneinheiten/ Stichworte oder Moderationskarten auch unterschiedliche Methoden wählen, die Sie dann einfach anders anordnen.

Wenn Sie am Ende Ihrer Veranstaltung die Karten verwenden, um eine Wiederholungsübung zu machen, dann haben Sie einen Doppelnutzen – schon wieder – wie schön!
Jetzt sind Sie dran: welche Wiederholungen fallen Ihnen spontan dazu ein? Lassen Sie’s raus, hier in den Kommentaren!

#TrainerQuickie Einstieg Nr. 7: Doppelpack

Sonntag, Juli 19th, 2009

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Heute wieder eine Übung zum “Menschen verbinden”.  Bald beginnt die neue Trainingssaison, mit neuen Gruppen, neuen Auszubildenden, neuen Schulklassen etc. Da möchte ich Ihnen gerne noch mal eine weitere Lieblingsübung zum Kennenlernen vorstellen. Die Übung habe ich im letzten Jahr im Buch Big Book of Icebreakers: Quick, Fun Activities for Energizing Meetings and Workshops   gefunden und schon vielfach mit viel Begeisterung ausprobiert. Das Gute ist wieder: wir brauchen kein Material einzusetzen. Anmoderieren und los geht’s! Das Zeitbudget bestimmen Sie: 10 Minuten wären schon schön.

So funktioniert es: Bitten Sie die Teilnehmer Gemeinsamkeiten zu finden. Geben Sie Kategorien vor: “Finden Sie sich nach Haarfarbe, Augenfarbe, Schuhgröße, Lieblingsfarbe, gleichfarbiges Oberteil, Lieblings-Pizzabelag, Größe, Sternzeichen, Pendlerzeit … zusammen!” – Bitten Sie die Teilnehmer jeweils ihre Interessen laut zu sagen und dabei durch den Raum zu gehen. Mein Favorit ist der Lieblings-Pizzabelag. Es ist wirklich lustig, wenn die Begriffe: “Salami, Salami, Thunfisch, Hawaii, Sushi, hä, Sushi? Hab’ ich noch nie gehört? Inferno, Inferno! Inferno? Was liegt denn da drauf? Ein Feuerwehrmann? Pilze, Pilze? Igitt! Pilze! …” durch den Raum fliegen. Es ist wieder “Dirksmäßig” laut im Raum! Klasse! Nach einiger Zeit finden die Teilnehmer eigene Kategorien, die für sie interessant sind, z.B. Musik oder KInofilm. Je nach vorhandener Zeit können die Minigruppen sich noch kurz austauschen. Wenn sich alle Teilnehmer in Gruppen zusammengefunden haben, stellen sich die Gruppen kurz vor: “Wir sind die Pilze! Wir sind Salami! Wir sind Sushi-Pizza!”

Jetzt der AL-Hinweis: Es ist auch ein themenbezogener Einstieg möglich. Beim ShortCuts-Themenabend Comedy mit Michael Krieg im Januar 2009 haben wir die Teilnehmer in der 1. Runde gefragt “Wer ist Ihr Lieblingscomedian oder Kabarettist?”, in der 2. Runde “Welchen Comedian oder Kabarettisten mögen Sie gar nicht?”
Michael Krieg war sehr begeistert vom Teilnehmerverhalten: “Erst sind einige Teilnehmer durch den Raum gelaufen und riefen ‘Mario Barth’, dann begegnete ihnen jemand, der ‘Dieter Nuhr’ rief und plötzlich riefen diese dann ‘Dieter Nuhr’, dann kam ein weiterer Teilnehmer mit einer neuen Idee, die begeistert aufgenommen wurde. Erst als Sandra die Teilnehmer aufgefordert hat, jetzt endlich Stellung zu beziehen traf man sich wieder in den ursprünglichen Gruppen. Lustig anzuschauen. Auf Nachfrage antworteten die Teilnehmer, dass sie sich erstmal etwas sortieren mussten. Noch lustiger war es in der 2. Runde, als es zunächst vier-fünf kleine Grüppchen gab. Dann lief einer der Teilnehmer quer durch den Raum und rief den Namen eines Comedians. Plötzlich war die ganze Gruppe seiner Meinung. Nee, den Comedian mochten sie nun wirklich alle nicht. Ein gutes Beispiel für Comedy: kaum Aufwand und schon ist es lustig. Bestimmt gibt es noch viel mehr dierser Themen und Kategorien, die man abfragen könnte!”

Stimmt, da hat er recht! Welche Kategorien  schlagen Sie spontan vor?

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#TrainerQuickie Einstieg Nr.6: Hudson-Begrüßungskreis

Freitag, Juli 17th, 2009

Sehr wahrscheinlich ist das nicht der offizielle Name, mit dem diese Übung in den Sammlungen auftaucht. Für mich ist es aber der “John-Hudson-Begrüßungskreis”, weil ich diese Übung in einem Impro-Comedy-Workshop bei John Hudson kennen- und schätzen gelernt habe. Eine sehr gute Übung, um ebenso schnell die Namen der Teilnehmer zu lernen, wie im Verbindungs-Quickie Nr. 4.

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Alle Teilnehmer stellen sich im Kreis auf. Die Trainerin dreht sich nach links und begrüßt den neben Ihr stehenden Teilnehmer mit Handschlag und den Worten:“Guten Tag, mein Name ist Sandra Dirks und wer sind Sie?”- Der Teilnehmer antwortet im besten Fall dies:“Guten Tag Sandra Dirks, mein Name ist Brad Pitt!”
Dann geht die Trainerin zum nächsten Teilnehmer in der Reihe und beide begrüßen sich wieder. Brad schließt sich an, und verfährt ebenso. Dadurch bilden sich langsam zwei “parallel laufende Schlangen”. Ein Außenkreis und ein Innenkreis. Wenn die Trainerin beim letzten Teilnehmer angekommen ist, dann stellt sie sich neben ihn, d.h. wieder auf ihren alten Platz. Die folgenden Teilnehmer nehmen dann nicht einfach nur ihre Plätze ein, oh nein, sie werden jetzt von den bereits wieder an ihrem Platz angekommenen Teilnehmern angesprochen: “Sie, Sie sind doch Brad Pitt!” – “Ja, richtig! Sie sind Sandra Dirks!”
Gut gemerkt! Natürlich darf auch etwas geschummelt werden: Wenn der Name noch nicht ganz richtig wiedergegeben wurde, dann darf ruhig geholfen werden. Ehrensache! :-)

Alles klar soweit mit der Übung? Nicht ganz einfach und verständlich aufzuschreiben, aber schnell gemacht und verdammt hilfreich! Probieren Sie es aus und schreiben Sie mal, wie’s war. Oder rufen Sie mich an, wenn ich noch mal eine kleine Erklärung geben muss. :-)

Das ist echt ein doofer Teilnehmer, warum geht der nicht einfach nach Hause? – Einstellungen als Trainer

Dienstag, Juli 14th, 2009

Gerade eben habe ich in einem meiner Lieblingsblogs etwas gelesen, das mich als Seminartrainerin zum Nachdenken anregt. Haben wir uns nicht alle schon mal gefragt, warum gerade DER oder DIE in unserem Seminar sitzt? Mit dem Gesicht? Wir Trainer lassen uns ja auch schnell mal von “unfreundlichen, inaktiven” Seminarteilnehmern aus der Ruhe bringen, vielleicht kennen Sie das auch.
Da wir uns in der gleichen Situation befinden, wie ein Künstler auf der Bühne, danke ich KJ “Knacki” Deuser sehr für die Geschichte und verlinke sie hiermit, damit auch meine Leser etwas davon haben:
http://www.deuserordie.de/2009/07/13/der-ist-bestimmt-von-der-presse/

Sonnige Grüße für heute!

#TrainerQuickie Einstieg Nr.5: Verbindungs-Krach

Montag, Juli 13th, 2009

Jetzt machen wir mal ein bisschen Krach. Soll auch jeder mitbekommen, dass in unserem Seminarraum gelernt wird. Lassen wir doch die Seminarteilnehmer ein bisschen rufen!  Ja, Sie lesen richtig: Lassen wir sie einfach etwas rufen.

Fleißigen Kirchenbesuchern sagt man nach, dass sie gesünder seien, weil sie durch den Gesang in der Kirche wesentlich mehr Sauerstoff aufnehmen. Ähnlich ist es beim lauten Sprechen. Mehr Sauerstoffaufnahme verbessert auch die Wissensaufnahme. Das Hauptziel einer Bildungsveranstaltung. Na, prima! ;-)

Und keine Angst, Sie werden schon genug mitbekommen, auch wenn alle durcheinanderreden. Es geht hier um einen kurzen Einstieg ins Thema.
Faustregel: in den ersten 20 Minuten des Seminars sollte jeder Teilnehmer mindestens einmal zu Wort gekommen sein. Mit dieser Methode bringen Sie auch stille Teilnehmer dazu, etwas zu sagen. Los geht’s:

1. Variante: Lassen Sie die Teilnehmer eine Nummer zwischen eins und zehn auswählen. Bitten Sie die Teilnehmer genau so viele Dinge zu rufen, wie sie zum Thema schon wissen.

2. Variante: Anweisung an die Teilnehmer: „Gehen Sie durch den Raum und rufen Sie den anderen Teilnehmern sechs Dinge zu, die Sie in diesem Training lernen möchten.”

3. Variante: Anweisung an die Teilnehmer: „Nennen Sie laut drei themenbezogene Inhaltspunkte, die besonders wichtig für Sie sind.”

 Weitere Varianten?

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