
Meine „Saison” hat begonnen: Prüfungsvorbereitung!
Das bedeutet auch: viel Routine. Dabei soll es weder mir noch den Teilnehmern langweilig werden. Mittlerweile nach 13 Jahren – für dieses Thema gefühlte 25 Jahre (!!!) – habe ich eine ganze Menge an Methoden zusammengetragen, die uns genau das bringen sollen, was wir alle in dieser Sache brauchen: Erkenntnisse, Abwechslung und Spaß!
Ein Klassiker den ich seit Jahren einsetze ist “Domino” – nicht so lustig, aber immer noch abwechslungsreich im Rahmen der Prüfungsvorbereitung.
Wie funktioniert dieses „Domino”?
Es funktioniert genauso, wie Sie es vielleicht von früher kennen. Erinnern Sie sich noch? Es mussten immer die passenden Bilder, Formen, Augen angelegt werden.
Die Spielsteine wurden unter allen Mitspielern aufgeteilt. Ziel des Spiels war es, so schnell wie möglich die eigenen Spielsteine loszuwerden. Gewonnen hatte derjenige, der strategisch wertvoll alle seine Steine anlegen konnte.

Für meine Teilnehmer habe ich es abgeändert:
Sie müssen keine Würfelaugen oder Bilder anlegen, sondern Stichworte und passende Definitionen zusammenfügen. Dabei sehe ich es auch immer als Teamaufgabe, das Domino zusammenzufügen, statt als Einzelkämpfer einfach nur alle Karten loszuwerden. Gewonnen hat das Team, das am schnellsten alles richtig angelegt hat.
Der Vorteil bei dieser Übung ist, dass möglichst viele Sinne beteiligt sind. Es wird gelesen, diskutiert und angelegt oder auch „begriffen”. Ich begreife das Thema z.B., in dem ich die richtige Karte an der richtigen Stelle anlege.
Am Anfang habe ich eher unverständliche etwas hölzerne Definitionen aus Lehrbüchern genutzt, die ich im Laufe der Jahre teilnehmerfreundlich erneuert habe. Ich habe daran herumgebastelt, etwas neu geschrieben oder hier und da die Worte optimiert, den Text vereinfacht.
Als „Trägermaterial” habe ich das GRIPS-Lernspielmaterial im Einsatz. Es ist so schön bunt, glänzt schön und ist dabei sehr variabel. Klar kann man das auch anders machen. Eine saubere, glatte, bunte Lösung und sehr variabel, wenn ich schnell etwas ändern möchte.

Interessant, aber schwerer zum Schleppen ist natürlich eine solche Variante: hier.
Welche Materialien nutzen Sie?
Welche Abwandlungen dieses Klassikers haben Sie zusammengestellt?






