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Wiederholungsübung STER – „Domino” ein Klassiker

Montag, April 18th, 2011

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Meine „Saison” hat begonnen: Prüfungsvorbereitung!
Das bedeutet auch: viel Routine. Dabei soll es weder mir noch den Teilnehmern langweilig werden. Mittlerweile nach 13 Jahren – für dieses Thema gefühlte 25 Jahre (!!!) – habe ich eine ganze Menge an Methoden zusammengetragen, die uns genau das bringen sollen, was wir alle in dieser Sache brauchen: Erkenntnisse, Abwechslung und Spaß!

Ein Klassiker den ich seit Jahren einsetze ist “Domino” – nicht so lustig, aber immer noch abwechslungsreich im Rahmen der Prüfungsvorbereitung.

Wie funktioniert dieses „Domino”?
Es funktioniert genauso, wie Sie es vielleicht von früher kennen. Erinnern Sie sich noch? Es mussten immer die passenden Bilder, Formen, Augen angelegt werden.
Die Spielsteine wurden unter allen Mitspielern aufgeteilt. Ziel des Spiels war es, so schnell wie möglich die eigenen Spielsteine loszuwerden. Gewonnen hatte derjenige, der strategisch wertvoll alle seine Steine anlegen konnte.

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Für meine Teilnehmer habe ich es abgeändert:
Sie müssen keine Würfelaugen oder Bilder anlegen, sondern Stichworte und passende Definitionen zusammenfügen. Dabei sehe ich es auch immer als Teamaufgabe, das Domino zusammenzufügen, statt als Einzelkämpfer einfach nur alle Karten loszuwerden. Gewonnen hat das Team, das am schnellsten alles richtig angelegt hat.

Der Vorteil bei dieser Übung ist, dass möglichst viele Sinne beteiligt sind. Es wird gelesen, diskutiert und angelegt oder auch „begriffen”. Ich begreife das Thema z.B., in dem ich die richtige Karte an der richtigen Stelle anlege.

Am Anfang habe ich eher unverständliche etwas hölzerne Definitionen aus Lehrbüchern genutzt, die ich im Laufe der Jahre teilnehmerfreundlich erneuert habe. Ich habe daran herumgebastelt, etwas neu geschrieben oder hier und da die Worte optimiert, den Text vereinfacht. 
Als „Trägermaterial” habe ich das GRIPS-Lernspielmaterial im Einsatz. Es ist so schön bunt, glänzt schön und ist dabei sehr variabel. Klar kann man das auch anders machen. Eine saubere, glatte, bunte Lösung und sehr variabel, wenn ich schnell etwas ändern möchte. :-)

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Interessant, aber schwerer zum Schleppen ist natürlich eine solche Variante: hier. :-)

Welche Materialien nutzen Sie?
Welche Abwandlungen dieses Klassikers haben Sie zusammengestellt?

Die Grundstruktur von Online-Kursen

Mittwoch, September 22nd, 2010

Endlich ist es online: das 1. Video aus der Methodenserie, aus dem Videoblog, den apprenti-News, oder wie es auch immer heißen mag.

In diesem (leider) etwas länger geratenen Video geht es um die grundsätzliche Gestaltung von Online-Kursen. Wie wir es für aktivierendes Lernen als sinnvoll erachten.

Hinweise zu den Büchertipps aus dem Video. Beide Bücher sind absolut empfehlenswert. :-)

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Übrigens: Wenn Sie mehr über die Anwendung und Umsetzung von “M*A*S*T*E*R-haft trainieren” erfahren wollen, dann melden Sie sich doch einfach zu unserem Seminar an, das vom 4.-5. November 2010 in Braunschweig stattfindet. In der Seminarpauschale ist das TEP-Programm mit enthalten. Tolle Sache, oder?

Mehr Informationen dazu finden Sie hier: M.A.S.T.E.R.-Referenten-Training SPEZIAL HANDEL & VERTRIEB

Prüfungsvorbereitung für Verkäufer und Kaufleute im Einzelhandel

Mittwoch, Mai 12th, 2010

Die Frühjahrs-Saison ist vorbei oder diese Schlacht ist geschlagen. Jedes Jahr aufs Neue in März-April und Oktober-November ist es wieder Thema: Prüfungsvorbereitung.

Ich gestehe: Auch wenn ich manchmal darüber fluche, dass es immer wieder dasselbe ist, mache ich das doch eigentlich ganz gerne. Seit 12 Jahren lasse ich mir jedes Jahr für diese Zeit etwas Neues einfallen, um die Themen aktivierend zu vermitteln.

Sämtliche Quizspielarten und Zuordnungsaufgaben haben wir schon ausprobiert. Selbst theaterpädagogische Methoden lassen sich für die Fachthemen (Lagerkennziffern, Kaufvertrag) hervorragend einsetzen. In diesem Jahr gab es nur wenige Neuerungen aus der Kategorie „Unterhaltung und Lernen“, weil wir im Hintergrund die Weichen für den Herbst 2010 und das Frühjahr 2011 ganz neu stellen. Gut, für die Teilnehmer macht es keinen Unterschied, das sind immer wieder andere, aber ich möchte doch immer wieder mal etwas Neues machen. 
Mir sind besonders in diesem Jahr vermehrt Verhaltensweisen aufgefallen, die mir zeigen, dass das Thema Prüfungsvorbereitung noch nicht erschöpfend bis zum Ende durchdacht ist.

Das Problem: Die Konzentration ist trotz Lernpausen und Methodenwechsel weniger vorhanden. 
Das ist auch bei anderen Themen so, mir geht es aber hier primär um die Prüfungsvorbereitung. Die Rückmeldung von Teilnehmern und Auftraggebern war durchweg positiv:

„Danke, wir haben ganz viel gelernt! Endlich habe ich das verstanden! Ach so, das Thema ist ja doch nicht so schlimm!“

Das macht mich einerseits zufrieden, aber es gibt immer wieder den Ansporn mehr zu bieten. Die Teilnehmer mit noch mehr verfestigtem Wissen aus dem Training in die Lernphase zu schicken. Ich merke, dass es mir immer einen Stich versetzt, wenn Teilnehmer sagen:

„Danke Frau Dirks, jetzt habe ich es verstanden aber ich muss es dann sowieso zu Hause auswendig lernen!“

Autsch, das mag dem einen oder anderen Leser vielleicht genügen, aber für mich ist das immer wieder ein Entwicklungsfeld. Wir haben keine hochwissenschaftlichen Themen. Die meisten Inhalte sind Anwendungswissen. Warum muss also der Teilnehmer das Wissen noch ,auswendig lernen‘? Ich finde, dass die freie Zeit, die die Teilnehmer für sich haben verdammmt knapp und wertvoll ist. Wenn sie dann für eine Woche im Seminar sitzen, sollte der höchstmögliche Output erreicht werden. Wenn mir also jemand sagt, dass er noch etwas zu Hause auswendig lernen will, dann bin ich der Meinung, dass es am Training liegt. Hier sollen, meiner Meinung nach, nicht nur einfach Lernimpulse gegeben werden. Hier soll aktiv gelernt werden. DAS ist ein Unterschied. Ich freue mich deshalb besonders über diese Rückmeldungen, denn dann ist es auch für mich ein gutes Seminar gewesen:

„O.k., ich schau‘ mir das dann zu Hause (oder im Laden, also im TUN) noch mal an. Dann fühle ich mich sicher. Ich mach‘ die Prüfungsbögen noch mal durch, damit ich auch wirklich überzeugt bin, dass ich es kann!“

Das ist ein guter Weg, denn das zeigt, dass ich meinen Job wirklich gut durchdacht erledigt habe. Das möchte ich zukünftig noch mehr hören und darum werfen wir das Thema komplett um und legen es jetzt schon mal neu auf.

Ich habe mir Unterstützung zu der Gestaltung geholt: Michael Krieg. TV-Autor und Producer wird mich als Autor unterstützen. Bisher haben wir als Referententeam für das Thema Comedy zusammengearbeitet. Aktuell überlegen wir, welche Themen sich eignen und wie man diese Themen in ein Seminarformat  (online und Präsenz) einbauen kann.

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Zukünftig werden wir in der Prüfungsvorbereitung noch mehr Elemente aus der TV-Unterhaltung einbauen und die Lerneinheiten so takten, wie im TV, weil wir glauben, dass unsere Lerner in genau diesem Rythmus aufnahmefähig sind. Wir selbst auch. Wir haben eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne und auf genau diese wollen wir mit unseren Methoden eingehen. 
Erschreckend habe ich festgestellt, dass ich selbst nach maximal drei Minuten einen YouTube-Film abbreche, weil mir das zu lange dauert. Nur wenn er wirklich spannend ist und/ oder mir einen großen Mehrwert bietet, dann bleibe ich dran. Gar nicht auszudenken, was das für ein Seminar bedeutet.

Fortsetzung folgt in den Blogbeiträgen zur apprenti-Online-Akademie.

Auf dem Weg zur Azubi-Online-Akademie – Heute: Wozu soll das gut sein?

Sonntag, April 25th, 2010

Onlien Trainer Einzelhandel

Aktuell arbeiten wir an der Gestaltung aktivierender Online-Kurse für Auszubildende. Zunächst mit dem Schwerpunkt Prüfungsvorbereitung. In der Folge steht aber auch eine komplette Online-Begleitung, während der gesamten Ausbildung.

Seit einigen Jahren beschäftigt mich das Thema schon. Ich habe mich immer wieder zurückweisen lassen, mit den Totschlag-Argumenten:

„Das geht nicht! Unsere Azubis haben keine PCs und sind nicht online. Ach, unser Betriebsrat findet es sicher nicht gut. Wir können unseren Azubis keine PCs kaufen!“

Klar, das sind das immer noch Argumente. Mittlerweile verfehlen sie ihre Wirkung auf mich, spätestens seit sich meine Kontaktlisten auf Facebook, XING und MeinVZ auch mit ehemaligen oder aktuellen Azubi-Teilnehmern füllen. Wie soll DAS denn gehen, wenn niemand von denen einen Computer hat und online ist? ;-)
Auf diesem Weg habe ich in den letzten Tagen auch einigen Teilnehmern auf Facebook und MeinVZ zusätzliche Fragen zur Prüfungsvorbereitung beantwortet, zusätzliche Materialien zur Verfügung gestellt oder einfach Mut gemacht. Es geht also, scheinbar ist der Wunsch, sich zu vernetzen mittlerweile sehr stark ausgeprägt. Eine perfekte Grundlage für das Lernen online. Besser geht‘s nicht.

Was passiert in der Praxis?
Nehmen wir mal an, es gibt im Unternehmen X ein bis maximal zwei Präsenzseminare pro Ausbildungsjahr, in denen sich die Auszubildenden austauschen und gemeinsam aktiv lernen können.

In der Zeit dazwischen erledigen sie ihren Job im Verkauf. Sie erledigen (vielleicht)  auch mal schnell zwischendurch ihre Vor- und Nachbereitungsaufgaben.

„Ja, das Seminar, das war toll! Wir haben viel gelernt, aber mein Chef und meine Kollegen interessiert das nicht. Schade. Die Unterlagen, die ich mir ansehen soll, um Theorie und Praxis zu verknüpfen, die kann mein Chef auch nicht erklären. Ich würde ja die Frau Y aus der Personal-entwicklung anrufen, aber ich trau‘ mich nicht, weil ich Angst habe, dass mein Chef dumm dasteht und außerdem ist sie viel unterwegs. Warum soll ich sie auch ewig wegen so‘ner Kleinigkeit anrufen? Ich warte lieber bis zum nächsten Treffen oder sage gar nichts…usw.“

Klar, da kann auch der motivierteste Azubi nur resignieren. Im nächsten Seminar arbeite ich als Trainerin oft gegen eine besondere Form der ‘Amnesie’: „Nee, das haben wir aber noch nicht gemacht!“ – So? Womit haben wir denn das letzte Seminar bestritten? Die geschilderte Situation erlebe ich trotz unterschiedlichster Tools zur Transfersicherung. Auch für die betreuenden Personalentwickler und Ausbildungsleiter ist dies oft frustrierend. Die Unternehmen besitzen ein weit verteiltes Filialnetz, mit jeweils nur wenigen Auszubildenden. Neben anderen vielfältigen Aufgaben ist die Betreuungszeit für Ausbildung knapp.

Der Einsatz von eLearning ist in diesem Fall weder Voodoo noch andere Zauberei, die diese Probleme abstellt. Aber: Es ist auch nicht der Auftrag des Trainers, diese Probleme zu lösen. Natürlich kann man darauf hinweisen, Beobachtungen schildern. Wenn der Trainer nicht explizit den Auftrag erhält, die Problemlösung im Unternehmen zu begleiten, dann lautet der Auftrag anders:

„Machen Sie unsere Azubis fit in den Bereichen, die wir selber nicht leisten können. Sie sind der Lernbegleiter für unsere Auszubildenden, der Theorie und Praxis verknüpft. Sie kennen sich aus, Sie wissen, was zu tun ist! Am Ende steht die Prüfung und die soll mindestens mit ,gut‘ abgeschlossen werden.“

Jawoll, soweit, so gut! Machen wir! Dabei hilft uns eLearning auf unsere Art. Mit ebenso aktivierenden Methoden, wie wir sie auch in unseren Seminaren einsetzen.

Welchen Nutzen haben die Kunden von apprenti durch das zusätzliche Online-Angebot?

  • Personalentwickler haben während der gesamten Ausbildungszeit intensiven Kontakt zu den Auszubildenden, ohne dass zusätzliche Reisekosten und Reisezeiten entstehen –> Mehr Zeit für Gespräche!
  • Unser Lern-Management-System bietet permanente Tools zur zeitnahen Lernerfolgskontrolle.
  • Der Postversand von Unterlagen entfällt: Prüfungsfragen, Arbeitsaufträge, Lerntagebücher, alle Unterlagen werden zusätzlich zur Erstausstattung jeweils aktualisiert und online zur Verfügung gestellt.

Welchen Nutzen haben die Auszubildenden von diesem zusätzlichen Online-Angebot?

  • Die Auszubildenden
    • können frei entscheiden, wann genau sie den Stoff lernen oder wiederholen möchten.
    • können ihre Lernzeit frei einteilen.
    • arbeiten in Kleingruppen an Lernprojekten, die die Verknüpfung von Theorie und Praxis detailliert ermöglichen.
    • können sich gegenseitig Fragen beantworten und sich gegenseitig helfen.
    • erhalten schnelle Antworten auf Fragen zwischendurch, vom Online-Trainer, PE‘ler, anderen Experten.
    • lernen ebenso spielerisch und aktiv, wie in unseren Präsenztrainings
    • können ihren Lernfortschritt selbst jederzeit mit Testfragen kontrollieren, sooft sie möchten.

Neben den Auszubildenden (Verkäufer und Kaufleute im Einzelhandel) übernehmen wir auch die Begleitung von Handelsassistenten. Schwerpunkt: Informationen, worauf es z.B. bei der Beantwortung offener Prüfungsfragen ankommt und die Umsetzung handlungsorientiertes Lernens.

Wenn Sie dazu mehr wissen wollen, dann nehmen Sie gerne Kontakt!