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Didacta 2012 – Eine aufregende Messe mit viel Spaß und Überraschungen

Montag, Februar 20th, 2012

Sehr neugierig reise ich am Dienstag an, um mir schon mal ein Bild zu machen. Aktiv, als Aussteller nehmen wir erst am 17. und 18.02. mit einem 2-Tagesstand im Rahmen des “Trainingscenters” teil.
Ich finde einen sehr schön gestalteten Bereich vor, den ”Aktionsbereich Training” und die “Trainerlounge” im “Marktplatz Training-Beratung-Coaching“. Drumherum die Aussteller des Trainercenters. Sehr präsent. Ich freue mich auf die schöne, sogar sehr große Fläche, auf der wir uns am Ende der Woche präsentieren werden. Ebenso gefällt mir die positive Stimmung, die dort herrscht, ich freue mich auf die Kollegen und die Besucher. Besucher? Ach herrje, wo sind denn die?
Wir gehen weiter und es entsetzt mich sehr, dass selbst die Verlagsstände von Jünger und ManagerSeminare absolut leer sind. Das kenne ich von Messen bisher nicht. Sicher liegt es daran, dass die Messe erst seit zwei Stunden läuft, rede ich mir ein. 

Wir gehen weiter bis in die Halle mit den Schulbüchern und Lernmaterialien, dort bleibt mir der Mund offen stehen. Die Stände der Schulbuchverlage sind übervölkert mit Besuchern, die zwischen Ansichtsexemplaren, Originalen und Give-Aways hin- und her springen. Am Stand der Firma “Pappnase” denke ich kurz darüber nach die Fäuste einzusetzen, als ich nach zwei Rucksackattacken fast zu Boden gehe und ich nicht an die Ware herankomme. “Ach, ‘tschuldigung, mit dem Rucksack hat man das nicht unter Kontrolle!”, lächelt die Rucksackfrau von Attentat 2 mich an. “Darum trägt man Rucksäcke auch nur zu einem einzigen Anlass, gute Frau! Auf einer BERGWANDERUNG!”, blaffe ich unfreundlich zurück. Ich hasse Rucksäcke. Kaum ein Durchkommen zwischen Kinderwagen, Rucksäcken und Trolleys, ein Chaos. Zurück in Halle 14 fühle ich mich wie im Sanatorium. Oje, es ist fast kein Besucher an den Ständen des Trainercenters zu finden! Was wird am Freitag sein?

Ich schraube meine Erwartungen auf 0. Die Aufregung wächst. Was ist, wenn niemand kommt? Was ist, wenn ich alle liebevoll zusammengestellten Materialien wieder mit nach Hause nehme, weil sich niemand dafür interessiert?
Und das Schlimmste: Was ist, wenn niemand in meine Vorträge oder Workshops kommt? Niemand? Das würde ich echt persönlich nehmen. Ich verkünde meine Aufregung zu dieser Befürchtung auf Facebook und werde nett beruhigt. Danke noch mal. :-)

Ich schiebe alle meine schönen Ziele für die Messe zur Seite und fahre los. Diesmal habe ich mir wieder professionelle Unterstützung aus der Familie mitgenommen: meinen Papa.

Da wir eine Verkäuferfamilie sind, stürzten wir uns leidenschaftlich auf die Besucher. Die sind am Freitag wirklich dort. Weg mit den Vorurteilen, Ziele wieder raus. Hier geht noch was!

Eine Sache macht mir noch zu schaffen: die Leere auf der Aktionsfläche. Hier sitzen drei Besucher und lauschen dem Kollegen. Ich beruhige mich mit der Tatsache, dass es o.k. ist, wenn nur drei Besucher dort sind. Wenn es dann die sind, die hinterher alle meine Seminare buchen, ist ja alles gut.
Fünf Minuten vor meinem Vortrag gehe ich in den “Backstage-Bereich” und lasse mich verkabeln. Danach auf die Fläche, um meine FlipCharts aufzuhängren. Als ich mich umdrehe sehe ich, dass alle Plätze besetzt sind und einige Besucher sogar am Gang stehen bleiben. “Geil, is’ ja total voll.”, sage ich, während ich merke, dass das Mikro schon on ist. Ups! Auch eine schöne Begrüßung. “Authentizität” heißt das Stichwort. ;-)

Nach zwei Sätzen verschwindet die Aufregung und ich habe Riesenspaß. Alle Zweifel sind weg. Warum habe ich eigentlich nicht 10 weitere von diesen Vorträgen buchen können?

 

Hier gleich ein wichtiger Hinweis, liebe Leser: Buchen Sie mich für einen Vortrag mit meinem Lieblingsthema, geben Sie mir unbedingt so ein Headset und stellen Sie mich auf eine Bühne, vor der ganz viele Leute sitzen und wo’s hinterher Applaus gibt. Ach ist das herrlich! Vielen Dank!

Nach dem Vortrag gibt es am Messestand viel zu tun. So darf es bitte weiter gehen. Bleibt noch eine kleine Sorge, denn am Nachmittag ist noch der Workshop “Humor im Training”. Ob da jemand kommt?
Sorge unbegründet, denn am Ende finden 24 Teilnehmer den Weg in den Saal 12 im ConventionCenter. Yeah!

Am 2. Tag gehe ich entspannt in Vortrag und Workshop. Wieder sind alle Plätze belegt und im Workshop sitzen 22 Teilnehmer.
Adrenalin pur.

Mein Papa ist mittlerweile der “Mann mit dem Schild”, weil es ihm gelingt, die Messebesucher unermüdlich zum Lächeln zu bringen, oder gar festzuhalten.

Zwischendurch steht er mit einem spontan selbstgeschriebenen “Umleitung-Schild” auf dem Gang, mit dem er sämtliche Besucher auf die Aktionsfläche umleitet, auf der ich gerade meinen Vortrag halte. Wie gut, dass das in meinem Rücken passiert, sonst hätte ich vielleicht vor Rührung angefangen zu heulen. :-)

Fazit:
Wir haben viele tolle Gespräche geführt, tolle Menschen kennengelernt und zwei volle Powertage erlebt. Genial war die Organisation des Trainercenters unter der Leitung von Bernhard Siegfried Laukamp und seinem Team vom Trainertreffen Deutschland. Das sehr schöne Abschlussritual mit allen Beteiligten auf der Aktionsfläche machte schon etwas wehmütig, obwohl wir nur zwei Tage dabei waren. Dafür sagen wir Dankeschön! :-)

Hier noch ein paar Bilder meiner Vorträge “Trainerquickies” auf der Aktionsfläche Training. Vielen Dank noch mal an Nina Gillitzer vom Trainertreffen fürs Fotografieren.

Ein wichtiger Hinweis! –>
++++++ Falls jemand nicht möchte, dass ein Bild von ihm hier erscheint, bitte eine kurze Mail an kontakt@apprenti.de.
Ich werde das Bild dann umgehend entfernen++++++

 

Tag 2:

 


Alle Vortragscharts aus meinem Projektbuch “Trainerquickies” finden Sie hier in meinem folgenden Blogbeitrag.

 

 

 

Saisonauftakt

Mittwoch, Januar 4th, 2012

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Ich wünsche allen ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr!

Das Jahr ist vier Tage alt und für mich hat die Trainingssaison bereits begonnen, heute ist schon wieder der 3. Seminartag für mich.

Das Foto unten ist aus den letzten Tagen des Jahres 2011.
In der letzten Woche eines jeden Jahres ist meine offizielle Rüstzeit, besinnliches Auffüllen der Stifte zwischen Glühwein- und Keksresten vom Weihnachtsfest.

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Aussortieren und Reparieren von Materialien, damit es ohne Verzögerung wieder losgehen kann. In den nächsten Tagen werden Sie hier sogar einen Flohmarkt-Eintrag finden, denn durch die Veränderung bei apprenti werde ich mich von einigen Metalog-Trainingstools und sonstigen Materialien trennen. Ich brauche Platz für neue Konzepte und neue Aufgaben. Sehr befreiend so etwas.

Was machen Sie zur Vorbereitung der neuen Trainingssaison? Zu welchem Zeitpunkt liegt Ihre Vorbereitungszeit?

Weiterhin einen Superstart, in dieses tolle neue 2012! :-)

#TrainerQuickie-Wiederholung Nr.10: Kekse, Kekse, Kekspause

Freitag, Oktober 28th, 2011

Ich sitze am Schreibtisch und esse eine Tüte Buchstaben-Kekse. Plötzlich fällt mir auf, dass ich wertvolle Trainerressourcen für mein nächstes Training vernichte: BUCHSTABEN! Damit kann man doch was machen!
Nachdem ich bereits 2/3 der Tüte aufgegessen habe, kommt mir die Idee für diese kleine Auflockerung: Warum nicht mal die Teilnehmer mit einer kompletten Buchstabenkekstüte in die Pause schicken?
Dieser Übergang zwischen Lernen und Pause sollte schon etwa 5-7 Minuten vor der Pause eingeleitet werden, damit den Teilnehmern auch noch genügend Zeit für die Pause und die Erholung bleibt!

Also:
Tüte aufreißen, Kekse auf den (gereinigten!) Pausentisch kippen und die Teilnehmer bitten, möglichst viele Fachbegriffe aus der letzten Arbeitseinheit oder den letzten Stunden, mit den Buchstaben zu legen, dabei unbrauchbare und kaputte Buchstaben sofort aufzuessen: “Die schlechten ins Kröpfchen!”
Danach ALLE ausgelegten Fachbegriffe als Gruppe auch ‘gustatorisch’ verinnerlichen. ;-)

Ich habe ein paar Fotos erstellt, aber viel war nicht mehr zu retten. Ich bitte um Nachsicht, liebe Leser!
Die Idee war einfach zu spät dran. Und die Kekse viel zu lecker!

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Jetzt aber mal alle raus… in die Pause:
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Gedruckt! – So zum Lesen, voll analog!

Freitag, Oktober 14th, 2011

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Das 1. Mal kann man einen Fachartikel von mir  jetzt gedruckt lesen. :-) Gedruckt, so auf Papier! Cool!

Nun gut, nicht alle, aber alle, die Mitglied im Trainertreffen Deutschland sind und das neue Trainerjournal erhalten haben, können es lesen. In der neuen Ausgabe, der 75. Ausgabe, auf Seite 14!

Gut, die erfahrenen Schreiber sagen: “Ja pffft, sowas mach’ ich ständig! Da muss man doch nicht drüber bloggen. Ich kenn mich aus in der Szene. Ich war Praktikant bei der Zeit, die Ex-Freundin meiner Cousine ist Redakteurin bei der taz und ich schreib jetzt regelmäßig für ein Fachmagazin.” – “Ach, wirklich? Ist ja spannend. Für welches denn?” – “Ich schreibe immer die Horoskope bei ‘Ein Herz für Tiere’.”

Bitte nicht missverstehen, aber ich lass’ mir die Freude nicht nehmen. Für mich ist es etwas Besonderes. Wenn Sie mehr wissen wollen, dann schauen Sie doch mal beim www.trainertreffen.de vorbei.

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P.S. Heute Abend ist übrigens Trainertreffen-Regional in Hannover.

Vielleicht haben Sie Lust vorbei zu schauen? :-)

Mein 1. Mal – Fachkongress der Wirtschaftsfrauen der Region Braunschweig

Donnerstag, Oktober 6th, 2011

Weiter geht es in der Reihe “1. Mal”! Diesmal mit meiner Teilnahme als Referentin beim Fachkongress “Mein Job, meine Chance – mein Erfolg! Neue Frauenstrategien” – Fachkongress für Unternehmerinnen & angestellte Frauen in verantwortungsvollen Positionen, organisiert von den Wirtschaftsfrauen der Region Braunschweig e.V.

Über XING bin ich mit Christine Sehle in Kontakt gekommen, die mich ansprach, ob ich nicht Lust hätte, einen Workshop oder einen Vortrag auf dem Kongress zu halten. Mit meinem Thema “Humor”, eng verknüpft mit dem Thema “Kommunikation”, müsste ich ganz gut in das Programm passen, das war die Idee. Au fein, guter Plan!
Daraus entstand im Programm “Gekonnt kontern” und ich ergänzte es im Workshop um den Zusatz “mit Humortechniken”, denn das ist unser Ansatz.

Wie aufregend, wenige Tage vor der Veranstaltung bekomme ich die Mitteilung, dass sich 32 Teilnehmerinnen für meinen Workshop angemeldet haben. Wow! Damit hatte ich gar nicht gerechnet.

Der Kongress beginnt mit einem Grußwort der niedersächsischen Ministerin für Wirtschaft und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, die die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hat. Sie trifft mit ihrer Rede vollkommen meinen Nerv und ich höre ihr die komplette Zeit, 30 Minuten zu! Das mache ich selten, aber sie spricht vom Mut zur Selbständigkeit und der Umsetzung eigener Ideen, sowie der Anerkennung von Frauen, die Beruf und Kind unter einen Hut bringen und davon, dass die Gesellschaft das mehr anerkennen und mehr würdigen soll und ich möchte aufspringen und rufen: “Jawoll, genau! Meine Rede, jetzt aber mal mehr Anerkennung und Bewunderung in der Sache, dann steuere ich vielleicht auch noch mal so ein kleines Dings bei!” – Oder bin ich aufgesprungen?

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Nach einer kurzen Pause startet mein Workshop. Eher vorsichtig treffen die ersten Teilnehmerinnen ein, dann wird es voller und lauter. Herrlich! Am Ende sind es 36 Teilnehmerinnen.

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Und das Programm für diese Stunde:

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Ich leite den Workshop mit einer Übung ein, die die Teilnehmerinnen gleich zu Beginn ein wenig Überwindung kostet: “Wir sind hier auf einem Kongress, da geht es sehr professionell zu. Wenn wir uns mit Schlagfertigkeit und Kontern beschäftigen, dann müssen wir aber bereit sein, einmal etwas zu tun, was wir noch nie getan haben. Begrüßen Sie Ihre Sitznachbarinnen rechts und links auf eine Art, die hier absolut nicht angemessen, ja vielleicht auch unpassend wäre. Auf geht’s!” – Sogleich steigt der Geräuschpegel und ich finde mich mittendrin, Teilnehmerinnen umarmen sich und mich, begrüßen sich girliekreischend oder gangstamäßig-ey-Alta und geben sich Five. Einige sind etwas ruhiger, finden es gewöhnungsbedürftig, aber passend für den Einstieg in einen Workshop mit diesem Thema.

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Die Teilnehmerinnen dürfen sich wieder setzen.

Ich erkläre mit Hilfe meiner Playmobilfiguren, warum wir oft nicht kontern können, und dass das ganz normal ist.

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Meine Assistenten in Aktion.

Wir haben eine Stunde Workshop und das reicht knapp für die geplanten drei Strategien und zwei Humortechniken, mit denen es sich gut zu Hause oder im Arbeitsteam trainieren lässt.

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Ich liebe den Klassiker aus dem Verkaufsgespräch

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Für diese Technik ist ein bisschen Training notwendig und dazu setzen wir die zwei Humortechniken ein:

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und diese schöne Technik aus dem Impro-Theater:

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Ups, das schöne Kleid. Wusste gar nicht, dass mich ein Workshop so zerrupft aussehen lässt. Zerrupft aber glücklich!

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Noch schnell die Ergebnisse fürs Fotoprotokoll sichern.

Die Gruppe ist sehr diszipliniert, so dass wir es in der vorgesehenen Zeit schaffen. Chapeau, liebe Gruppe und vielen Dank für die Aktivität! Das, was mich auch sehr begeistert sind die kreativen Arbeitsergebnisse in der kurzen Zeit. Wenn jetzt alle weiter trainieren, dann kann ich nur sagen: “Legt Euch nicht mit den Powerfrauen dieser Region an!” :-)

Mir gefällt auch der weitere Verlauf des Tages. Ich erlebe ein sehr angenehmes Miteinander, tolle Gespräche, tolle Frauen. Der Kongress findet alle zwei Jahre statt, ich empfehle unbedingt die Teilnahme!

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Zwei Tage nach der Messe schon wieder aufgebaut am Veranstaltungsort in der Welfenakademie! :-)

Kuchen gefällig? – Oder ein Einblick in die Struktur von Webinaren

Dienstag, Oktober 4th, 2011

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Wir haben unsere  Train-the-Trainer  - Webinare ausgebaut. Bei dem Stundenplan könnte man glatt von einem heißen “Train-the-Trainer Webinar Herbst” sprechen. ;-)
Warum ist das so? Meine Erfahrung mit Webinaren zeigt nach wie vor, dass hier immer noch lieblos gearbeitet wird. Folien, die noch nicht mal den Mindestanforderungen in jeglichen PowerPoint-Grundlagenwerken entsprechen werden dort zum Besten gegeben und gelangweilt vorgelesen, am liebsten monoton!

Mit Hilfe des selbst gebackenen und fotografierten Kuchens möchte ich verdeutlichen, was wir tun und warum.

Stellen wir uns einmal vor, dass dieser Kuchen unser Webinar darstellt.

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Die Einteilung des Kuchens stellt die Mindeststruktur dar, die für unser Webinar wichtig ist. In unserem Webinar “Die Struktur von Webinaren” gehen wir auf die Feinheiten ein. Was ist innerhalb der Mindeststruktur zu bedenken, damit unsere Teilnehmer aktiv werden und dranbleiben?

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Der Start ist nicht nur der Startknopf des Webinars und los geht’s, ebenso wie im Präsenzseminar brauchen wir hier einen Einstieg, in dem wir uns um die Grundbedürfnisse der Teilnehmer kümmern, damit sie dranbleiben. Technik-Check, Teilnehmer verbinden, Erwartungen. Alles das, was wir in unseren Seminaren nach AL (Accelerated Learning) in der Phase “Mentale Vorbereitung” machen.

img_4944005Inhalte 1: In dieser Phase wird Wissen vermittelt. Ideen, wie Sie das aktivierend tun können, vermitteln wir schwerpunktmäßig in unserem Webinar “7 Methoden für aktivierende Webinare“.

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OMG! Das ganze dicke Stück? Sicher kennen Sie das aus dem Kaffeekränzchen mit der Familie: “Oh nein, bitte nur ein kleines Stück!” – So halten wir es auch mit dem Lernen.

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Jetzt ist es besser, selbst wenn Tante Frieda am Ende doch die drei Stücken Kuchen alleine isst, was meistens der Fall ist: Einzeln sind die Stücken überschaubar, köstlicher und scheinbar auch schneller verdaulich. Was die Einteilung und diese Phase schmackhaft macht, zeigt unser Webinar “Die Struktur von Webinaren“.

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Ein Stück Wiederholungsphase nach dem 1. Teil der Wissensvermittlung, um zu sehen, ob der 1. Teil der Vermittlung auch wirklich angekommen ist. Ideen, wie Sie das aktivierend tun können, finden Sie ebenfalls in unserem Webinar “7 Methoden für aktivierende Webinare“.

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Jetzt folgt der 2. Teil der Wissensvermittlung. Aber natürlich müssen wir auch hier wieder kleine Stücken anbieten.

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Besser, viel besser, denn mittlerweile sind Sie ja auch schon eine ganze Weile dem Webinar treu geblieben, so dass langsam der Kopfhörer zwackt, das Auge juckt oder die Schultern verspannt sind, vom falschen Sitzen. ;-)

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…Und tschüß! Ist auch beim Webinar ganz schlechter Stil! Methoden, wie Sie einen guten Abschluss schaffen finden Sie ebenfalls in unserem Webinar “7 Methoden für aktivierende Webinare“.

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Gut verdautes Webinar. Bis zum Ende dabei geblieben. Ein gutes Gefühl für Teilnehmer und Trainer.
Grundlage dafür ist immer die angemessene Dauer des Webinars bzw. die Größe des Kuchens. Fällt beides aus dem Rahmen, kann uns ganz schön übel sein und die ganze Idee hat einen negativen Beigeschmack. ;-)

Apropos Ideen:
Ideen für die Visualisierung gibt es in unserem Webinar “Vom Wort zum Bild – Mehr Visualisierung in Ihrem Webinar“. Für Leser, die wenig Erfahrung mit PowerPoint haben und sich hier und da einen Kniff zur Gestaltung wünschen, haben wir noch dieses Webinar im Angebot: “Anschauliche & lesbare Folien für Webinare mit PowerPoint“.

Bis bald! Wir sehen uns im Webinar! :-)

Reflexion – Auswertung: Comics erstellen

Mittwoch, September 28th, 2011

Dank Reiner Bing von www.bilderdenken.de , der mir auf unserem gemeinsamen Workshop einen Tipp gab, habe ich mich noch mal mit dem Thema Comics beschäftigt. Dies bietet eine sehr lebendige Seminardokumentation.

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Erfolgreich im Selbstversuch getestet!

In meinen Seminaren mache ich immer Fotos und erstelle daraus, je nach Auftrag, immer sehr ausführliche Fotodokumentationen. Hier treffen Job und Hobby aufeinander. Man hat da ja so Schnittstellen. ;-)
Anhand von Teilnehmerfotos während der Seminare habe ich aber entdeckt, dass die Teilnehmer selbst sehr wertvolle Beobachtungen machen, die sie viel unauffälliger und oft auch spontaner einfangen können. Diese Idee möchte ich hier einmal aufnehmen und weiterführen.

Ich nenne sie auch gerne die „Kamerakind – Teilnehmerdoku“. Als Kind der 70er kenne ich selbstverständlich 1-2-oder-3, die fröhliche Show mit Michael Schanze. Dort wurde immer ein Kamerakind im Studio ausgewählt. Das Kamerakind durfte zusätzlich Bilder machen, erkennbar an dem Rahmen im Bild. Erinnert Ihr Euch? Das war immer etwas Besonderes.

Im Seminar frage ich nach freiwilligen Fotoreportern für einen Tag.  Am 1. Tag von mehrtägigen Seminaren muss ich meistens jemanden auslosen oder bestimmen. An den folgenden Tagen gibt es immer genügend freiwillige Teilnehmer, die diesen Job gerne übernehmen. Ich gebe meine kompakte Digicam aus und bitte den Fotoreporter des Tages, jeweils 5-10 Fotos über den Tag verteilt zu erstellen.

Dabei dürfen es gerne mehr sein, doch 5-10 Fotos sollen nur in die Doku eingehen. Das schult noch mal die Wahrnehmung, wenn Fotos ausgewählt werden sollen, die die Gruppe besonders gut repräsentieren. Der Vorteil bei 5-10 Fotos: Die Dokumentation hat maximal 1 – 2 Seiten. Das ist sehr gut überschaubar.

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Ein Workshop-Beispiel im Bearbeitungsbildschirm

In den kleinen Kaffeepausen jeweils am Folgetag stelle ich meinen Computer mit der Software zur Verfügung und die Teilnehmer entscheiden, in welcher Reihenfolge die Fotos eingebaut werden sollen und ergänzen nebenbei die Sprechblasen mit ihren eigenen Worten. Ich nehme bewusst die kleinen Pausen, damit ich auch immer noch ein Auge drauf werfen kann, denn nicht alle Teilnehmer fühlen sich sicher im Umgang mit der Technik und in den seltensten Fällen möchte ich meinen Computer der Gruppe anvertrauen. So kann ich eingreifen und notfalls selbst schnell die Ideen aufnehmen. Aus meiner Erfahrung nimmt das etwa 10-15 Min. Zeit pro Tag ein. Ist also auf jeden Fall machbar.

Was passiert damit?

Teilnehmer und Auftraggeber nehmen diese Doku ganz begeistert an, weil sie wesentlich lebendiger rüberkommt, als die sonst oft verwendete Powerpoint-Variante. Es kommt natürlich immer darauf an, wie viel Text Ihr zusätzlich verarbeiten müsst. Bei langen Texten solltet Ihr auf herkömmliche Software (Powerpoint, Word) zurückgreifen.
Wenn Ihr aber die Stimmung im Seminar kommunizieren wollt, dann ist die beschriebene Form der Doku sehr gut geeignet. Gerade, wenn Ihr zu den Themen „Kommunikation, Team oder Führung“ unterwegs seid.

Was ist das für eine Software?

Die Software heißt „Comic Life“ oder „Comic Life deluxe“ und wurde zunächst für den Mac entwickelt. Es gibt von der Firma plasq jetzt eine Version für Windows. Beide Versionen können eingeschränkt kostenlos getestet werden.

Die Benutzung des Programms ist sehr einfach und ausreichend dokumentiert. Der Preis für das Programm: ca. 29,00 – 35,00 €

Ein guter Preis, im Gegensatz zu oft teuren anderen Programmen.

Link für Comic-Life.

Variante:
Selbst einen Teil der Seminarunterlagen damit aufpeppen:

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Variante 2:

Sie könnten kurze Dialoge, z.B. beim Thema „Mitarbeitergespräch“ in dieser Form darstellen. Sie müssten für diesen Zweck zwei Personen beim Gespräch fotografieren. Dann füllen Sie die Sprechblasen mit den einzelnen Dialogsätzen, die Sie vermitteln möchten. Schon erhalten Sie eine anschauliche Seite, die ein bisschen an den Fotoroman in der Bravo erinnert. Das liest man doch mit viel mehr Aufmerksamkeit, als einen einfach herunter geschriebenen Dialog, oder?! :-)

Das schwarze Skizzenbuch – Humortraining für Trainer

Dienstag, September 27th, 2011

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Erinnern Sie sich?

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Das schwarze Skizzenbuch. Ich habe Sie gebeten, am Messestand vorbeizuschauen, um den Inhalt zu sehen.
Aber genau SIE waren nicht bei uns, darum liefern wir Ihnen hier trotzdem noch mal die Inhalte.

Im Buch ist der Ablaufplan des “Humortrainings für Trainer” kurz visualisiert, es dient der Unterstützung der Präsentation unseres Konzeptes.

Tag 1

14:00 – 15:30 Uhr

Einstieg ins Thema
Was bringt Humor in Vortrag und Training? – Kurzer Überblick über Studien zum Thema

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Der Callback und seine schnellen Humorkumpel – Humorquickies zur schnellen Auflockerung trockener Inhalte
–> Übungen & Beispiele von Unterhaltungsprofis

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15:30 – 15:50 Uhr Kurze Pause

15:50 – 18:00 Uhr
Die sechs Humorformeln an einem Themenbeispiel aus der kaufmännischen Ausbildungspraxis kennenlernen und ausprobieren

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Präsentationstechniken aus dem Improtheater kennenlernen und ausprobieren
Tagesabschluss

Tag 2

9:00 – 10:30 Uhr
Warming up
Sichten der Fachthemen der Teilnehmer –> Welche Technik passt zu welchem Thema? Welche Techniken passen zu mir?

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Arbeit an eigenen Projekten (Trainer unterstützen die Teilnehmer bei der Planung und geben Kurzimpulse, angepasst an den Bedarf der Teilnehmer, im Mini-Vortrag für alle.)

10:30 – 10:50 Uhr Kurze Pause

10:50 – 12:30 Uhr
Exkurs: Humor in alltäglichen Gesprächssituationen einsetzen

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Arbeit an eigenen Projekten + praxisorientierter Trainerinput

12:30 – 13:30 Uhr Mittagspause

13:30 – 15:00 Uhr
Exkurs: Humor konkret im Vortrag einsetzen

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Arbeit an eigenen Projekten + praxisorientierter Trainerinput, der dann vielleicht einfach wie folgt aussieht ;-)

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15:00 – 15:15 Uhr Kurze Pause

15:15 – 17:00
Gesamtauswertung und Vorstellung der einzelnen Arbeitsergebnisse
Tipps und Tricks zu Materialien und Technik
Abschlussfeedback

Wann kommen Sie ins Training?

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Dann?

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Was ist denn dann?

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Der ganz konkret so aussieht:

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Schreibfertig, wenn gewünscht!

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Unfassbar, oder?img_4922014

Tja, das haben Sie ja nun verpasst, aber in allen unseren Trainings erhalten Sie am Ende ein ausführliches Fotoprotokoll.

Ein Wort noch:

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Mehr Informationen und Anmeldung hier.

Trainer-Urlaubstipp Nr.5: Souvenirs

Freitag, Juli 15th, 2011

Kaufen Sie Souvenirs!
Schauen Sie NICHT verächtlich auf die liebevoll in China hergestellten kroatischen, spanischen oder sorbischen Handmade-Souvenirs.
Meist werden diese Souvenirs in ambulanten Strandboutiquen verkauft. Schauen sie genau hin, was könnten Sie für Ihre Arbeit gebrauchen?
Manchmal hilft uns der größte Kitsch bei der Vermittlung trockener Inhalte.

Hier ist meine kleine Ausbeute (man muss es ja auch nicht gleich übertreiben):

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Ein riesiger Glibbergummi-Kooshball (ca. 25 cm im Durchmesser). Beim Werfen leuchtet er blau. Cooles Teil für “Heißer-Ball-Runden”, Blitzlichter und Namensspiele.
Nachteil: Die Hände stinken nach der Ballrunde furchtbar nach Gummi. Aus meiner Erfahrung mit anderen Koosh-Bällen legt sich das aber nach der 10. Seminargruppe. :-)

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Daneben lag noch ein kleiner gelber Glibberwurm. Auch der leuchtet beim Werfen. Mitnehmen.

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Eine Wasserpistole! Yess!
Ja, ich werde sie einsetzen. Bietet sich in heißen Sommerseminaren besonders für trockene Themen ein. Allerdings immer nur einmal in der gleichen Seminargruppe, dann ist der Überraschungseffekt weg. Es gibt zwei drei “robuste” Gruppen mit denen ich das auf jeden Fall machen kann. Und ich freu’ mich drauf! :-)

Ich habe kitschige Urlaubssouvenirs und ich werde sie einsetzen.
Was bringen Sie mit?
Ich wünsche Ihnen einen schönen Urlaub! :-)

Rezension – Trainings planen und gestalten von Petra Nitschke

Montag, Juni 27th, 2011

Professionelle Konzepte entwickeln
Inhalte kreativ visualisieren
Lernziele wirksam umsetzen

Das sind die Untertitel und ich höre: “Aha, schon wieder ein kreatives Buch in der Rezension!” – “Ja, klar!” :-)

Ich wurde auf das Buch aufmerksam, weil der Workshop von Petra Nitschke auf dem Trainerkongress in Berlin am 12.03.2011 den Titel trug: “Visuelle Trainingsplanung – Vom Regiebuch zum Storyboard”. Ja super, sofort hin da. Wieso war mir das vorher nicht aufgefallen? – Sicher, weil ich auf den Buchtitel nicht reagierte, habe ich doch bereits mehr als eine Idee, wie ich meine Trainings konzipiere.

Ein paar Fotos mit Beispielcharts zu verschiedenen Fachthemen aus dem Workshop. Das hat mich so neugierig gemacht, dass ich spontan das Buch kaufen MUSSTE:

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Diese Planung hat mich am meisten beeindruckt.

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Ein schönes Layout, das ich auch so jetzt schon häufiger mal eingesetzt habe.

Zum Buch:

Das Buch von Petra Nitschke bedient sowohl Anfänger, als auch Profis im Trainerberuf. Das Buch widmet sich in der Grundstruktur vier Elementen der Trainingsplanung: Zielsetzung, Planung, Gestaltung und Auswertung. Wobei die Schwerpunkte bei der Planung und der Gestaltung von Trainingskonzepten liegen. Das empfinde ich aber auch als sehr angemessen.

Ein kurzer Einblick in die einzelnen Elemente:

Zielsetzung – Ich bin jetzt seit 13 Jahren Trainerin und die Beschäftigung mit Lernzielen gehört einfach zum Traineralltag. Mit meinen Kunden erarbeite ich die Lernziele, aber die Operationalisierung, wie sie in den AdA-Kursen von der IHK gefordert wird, die habe ich über die Jahre hinweg meinen Belangen angepasst. Petra Nitschke scheint dies zu ahnen, denn sie widmet diesem Thema zu Beginn gleich ein paar motivierende Seiten, so dass ich noch mal über die Operationalisierung nachdenke. Zwar anders als damals, aber ebenso präzise. Ich bin sicher, dass dies meinen Teilnehmern zugute kommt. :-)

Planung – Petra Nitschke steigt ein, indem sie die Trilogie des Planens erklärt:

“Vom Thema zum Inhalt, vom Inhalt zum Regiebuch und vom Regiebuch zum Storyboard – eine Dramaturgie in drei Akten,” schreibt sie in der Einleitung des Kapitels.

Damit saugt sie mich sofort in das Buch hinein, denn die Begriffe aus dem Theater unterstützen meine Idee der Verknüpfung von Lernen und Unterhaltung und somit folge ich ihr durch die logische Entwicklung der Trainingsplanung:

1. Akt – Vom Thema zum Inhalt
2. Akt – Vom Inhalt zum Regiebuch
3. Akt – Vom Regiebuch zum Storyboard

Und in genau diesem 3. Akt fühle ich mich sehr wohl, weil es dort um die wirklich visuelle Planung geht.
Sicher erscheint diese Vorgehensweise manchem Trainer aufwendig und nicht in allen Punkte sinnvoll, doch gerade mit dieser Vorgehensweise sichert die Autorin das Erreichen der Lernziele ab. Ich sehe auch Parallelen zu meinem Planungsablauf als Lehrtrainerin für “Accelerated Learning”.
An dieser Stelle könnte man sich streiten, ob es besser ist, ein erfahrener Trainer zu sein, der seine Arbeitsweise in Bezug auf die Seminarplanung überdenkt, oder aber ein unerfahrener Trainer, der es gleich von Beginn an richtig macht und seine Arbeit fundiert durchdenkt.
Ich kann nur für mich sprechen, denn ich habe bei einzelnen Konzepten bereits einige Punkte verändert und habe auch überlegt, wie ich das Thema Storyboard-Entwicklung noch intensiver für mich nutzen kann. Als visueller Mensch spricht mich das auf jeden Fall sehr an. :-)

Gestaltung – Diesen Absatz möchte ich mal mit dem auf Twitter fürs Schwärmen verwendeten Begriff *hach* einleiten: “Bilder & Charts gestalten” ist die Überschrift und beim Durchlesen der Inhaltsangabe dieses Kapitels laufe ich gedanklich schon mal los und hole Papier und Marker. Das Kapitel enthält die Überschriften:

“Bildsprache entwickeln”: Die Gestaltung von Texten und Headlines wird erläutert. Ebenso der Einsatz von Grundformen, Textboxen, Bildern & Symbolen sowie Figuren. Mein persönliches Highlight ist außerdem das kleine Bildvokabelheft für Trainer. Hier habe ich selbstverständlich auch schon wieder Elemente für meine Arbeit herausgezogen. :-)

“Basistechniken”: Wie in anderen Gestaltungsbüchern gibt es hier Informationen zu Schriftbild, Farbe und Co. Meiner Meinung nach gehört das Kapitel einfach dazu, denn die Leser besitzen ein unterschiedliches Vorwissen, so dass sie hier gut abgeholt werden.

“Von der Skizze zur Zeichnung”: Ein Thema, das immer noch wichtig ist – für mich zwar völlig unverständlich, welche Materialien werden zur Visualisierung benötigt. Keine Frage, das Kapitel passt hier hin, weil Frau Nitschke wahrscheinlich ebenso die Erfahrung gemacht hat, dass manche Trainer sich bisher keine oder nur wenig Gedanken über Marker und Papier gemacht haben. Auf jeden Fall wichtig für Anfänger in diesem Bereich.

“Schritt in die Mediengestaltung”: Ein weiteres wichtiges Kapitel, was sich nicht nur für die Gestaltung von FlipCharts oder Folien beschränkt, sondern bei dem es auch um Layouts für Teilnehmerunterlagen und Websites geht. Sehr gelungen und gut visualisiert. Es erklärt auch in Grundzügen, wie Gestalter denken und warum man Ihnen Ihre Webseite eben so gestaltet hat, wie sie vom gestalterischen Standpunkt her sein sollte. Ein Schritt in die richtige Richtung und ein Fest für visuelle Menschen. ;-)

Der Kreis schließt sich mit dem Punkt “Auswertung” – Hier fällt auf, dass der Fokus nicht darauf liegt, welche Methoden es allgemein zur Auswertung von Seminaren gibt, sondern der Umstand der Auswertung des Seminars aus Trainersicht. In dieser Klarheit habe ich das bisher in keinem Buch gefunden. Dazu gehört einerseits das Teilnehmerfeedback, zusätzlich aber auch noch die Selbstreflexion des Trainers. Gefolgt von Hinweisen zur Konzeptanpassung. Das, was man vielleicht gerne mal auf “Demnächst!” verschiebt.

Fazit: Eine Runde Sache, dieses Buch. Ja, da haben wir wieder mal das Fazit “Kaufen!”. :-)
Ein kleiner Hinweis noch, Sie sollten ein Grundinteresse am Thema Visualisierung mitbringen, sonst könnte es vielleicht den visuellen “Overflow” bedeuten. Als visueller Mensch empfehle ich aber absolut die Arbeit mit diesem Buch. Es lohnt sich.

Trainings planen und gestalten: Professionelle Konzepte entwickeln, Inhalte kreativ visualisieren, Lernziele wirksam umsetzen

Dies ist die Ergänzung zum Buch, wer gerne alle Formulare, Checklisten und Vorlagen hätte, die im Buch vorgestellt werden, der sollte sich dies anschauen: Trainings planen und gestalten

Sicher geht es auch ohne, aber für den Fall, dass… ist hier vorgesorgt:

P.S.

Eine Info für alle Interessenten oder Mitglieder  des Trainertreffens:

Am 01.07.2011 gibt Petra Nitschke im Rahmen des Trainertreffens Hannover einen Workshop zum Thema. :-)

Mehr Informationen finden Sie hier.